Monatshinweis April

Der Frühling setzt sich langsam durch.
Starke Völker müssen mit dem Beginn der Kirschblüte einen Honigraum über Absperrgitter aufgesetzt bekommen.
Dazu werden 7 bis 8 Mittelwände und 2 bis 3 ausgebaute Wabe in den Honigraum gesetzt.
Im Brutraum wird ein Rähmchen mit Anfangsstreifen, aus einer Mittelwand, als Drohenrahmen plaziert.
Mit der Kirsch- und Rapsblüte werden vermehrt Pollen eingetragen. Diese und frischer Nektar engen sehr schnell das Brutnest ein. Daher können in regelmäßigen Abständen diese Waben nach oben gehängt und durch Mittelwände ersetzt werden. Ansonsten droht sehr schnell eine Schwarmstimmung in den Völkern.
Schwache Ableger müssen überprüft werden. Falls die Königinn noch ein kleines Brutnest anlegen kann, sollten alle alten Waben entfernt und durch ausgebaute helle Waben ergänzt werden. Auf ausreichende Futterversorung ist zu achten. Diese Ableger können im Laufe der nächsten Wochen durch Brutwaben von starken Völker verstärkt werden.
Schwache oder verkotete Bienenvölker sollten aufgelöst werden. Eine Sanierung dauert zu lange und eine Tracht ist mit diesen Völkern nicht zu erwarten.

Michael Wölfel