Arbeiten im Januar

Alle Jahre wieder fängt das Jahr im Januar von vorne an. Was ist an den Bienen zu tun? Normalerweise nichts, nur ein Kontrollgang ,ob alles in Ordnung ist.  In diesem Winter nicht!  Bei den w

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Schneeglöckchen im Januar

armen Temperaturen, haben die meisten Völker, ob Carnica oder Buckfast durchgebrüttet. Das heißt, mehr Varroen und mehr Futterverbrauch. Das sollte in den nächsten Wochen überprüft werden. Wenn das Futter knapp sein sollte und keine Futterwabe vorhanden ist, kann man sich mit Futterteig helfen. Dieser sollte nah an den Bienensitz gebracht werden. Varroa Kontrolle ist auch nicht schlecht. Sollte ein erhöhter natürlicher Totenfall bemerkt werden, muss man noch einmal behandeln. Jetzt gibt es nur ein Mittel, was verwendet werden darf, die Milchsäure. Wir sprühen jede Wabe ein. Da die Bienenvölker nicht ganz Brut frei sind, können wir nur die Varroa verringern. Das soll uns klar sein! Was ist sonst in Januar zu tu, außer von vollen Honigräume zu träumen? Wenn noch nicht geschehen sollte,man die Honigräume für die nächste Saison fertig machen. Also Mittelwände einlöten oder sogar selber gießen. Es bietet sich jetzt an,in der ruhigen Jahreszeit, an Weiterbildungen teil zu nehmen oder sich mit anderen Kollegen austauschen. Wir Imker sollten mehr miteinander kommunizieren, also es den Bienen gleich tun. Dann würden viele Probleme nicht entstehen.