Monatsbetrachtungen September 2017

Der August und der bisherige September waren durch Regen und Kälte geprägt.

Gründünger Felder, Springkraut, Spargel oder andere Spätblüher konnten nicht befolgen werden.

Unsere Völker haben daher mehr Futter verbraucht. Eine Gewichtskontrolle ist zwingend notwendig. Die Fluglöcher sollten klein gehalten werden, einzige Ausnahme während der Ameisensäure Behandlung!!

60% Ameisensäure kann nicht ausreichend gewirkt haben. Daher im Laufe des Monates den natürlichen Milbenfall kontrollieren. Ein jetzt noch wirksames Mittel ist das Varroagate von Bayer, welches unter den Namen Polyvar in jeder Apotheke zu bekommen ist. Dabei werden imprägnierte Plastikstreifen mit Schlupflöchern vor das Flugloch mittels Reiszwecken befestigt. Beim Durchschlüpfen neben die Bienen den Wirkstoff auf und die Varroa stirbt ab. Kosten für 5 Völker ca 28 Euro.

Ansonsten bekommt man im Fachhandel noch Maqs also Bienenfutter mit Ameisensäure versetzt, welches als kleines Paket aufgelegt wird, zu einem ähnlichen Preis.

Oxalsäure folgt dann im brutfreien Zustand im Dezember oder Januar.

Also lieber jetzt noch mal eine Futtergabe verabreichen, als verhungerte Völker im zeitigen Frühjahr.

Durch die kursierende Faulbrut empfehle ich ausreichend füttern, kleines Flugloch und Beuten/Waben Hygiene,

Im Verein haben wir einen Kleinwachsschmelzer für ca. 8 Waben, welcher mittels eines Tapetenbedampfer über Strom betrieben wird, einen großen Schmelzer mit Gas für 14 Waben oder größere Schmelzer. Diese haben Josef Louis oder Peter Kohlen. Bei Bedarf kann darauf zurück gegriffen werden.

Seit bitte vorsichtig beim Kauf von alten oder gebrauchten Material oder Bienen. Ohne Gesundheitszeugnis kein Kauf und nehmt einen erfahrenen Imker, am Besten einen Bienensachverständigen.

Josef Louis