Monatsbetrachtungen Juni 2017

   Lindenblüte

 

 

Ende Mai Anfang Juni wurde die Frühtracht ausgeschleudert. In diesem Jahr konnten wir in unserer Gegend trotz der späten Frost Nächte noch eine durchschnittliche Honigernte einfahren.

Der Honig ist relativ trocken und innerhalb von wenigen Tagen kristallisiert.

Mit dem Beginn der Lindenblüte kommt wieder reichlich Nektar in den Bienenstock. Bei einer ersten Nachschau konnte ich schon dunkeln (Wald) Honig feststellen. Brombeere und Faulbaum liefern jetzt auch einen wichtigen Beitrag.

Der Juni ist in diesem Jahr der optimale Zucht Monat, denn es sind ausreichend Drohnen vorhanden und Ableger ziehen willig ihre neue Königin an.

Am 18.06 wird auf der Standbegehung in Gereonsweiler, bei Hubert Hendelkens, nochmal das Thema Zucht und Umlarven vorgeführt. Anschließen werden nochmals Anbrüter erstellt, um Buckfastmaterial umzularven.

Eine Schwarmkontrolle muss in diesem Monat noch im 7 Tagen Rhythmus erfolgen. Die Bienenvölker brauchen regelmäßig Platz, das heißt lieber eine Zarge mehr auf setzen.

Weiterhin sollte die Varroa im Focus unserer Arbeiten sein.

Krüppelbienen, deformierte Flügel sind ein Alarmzeichen. Dann sollte konsequent die Brut entnommen und diese mit 15% Milchsäure behandelt werden.

Der Juni ist auch noch ein ausgezeichneter Bau Monat. Mittelwände am Brutnest platziert werden zügig ausgebaut.

Ableger und Begattungskästchen müssen wöchentlich auf Futter kontrolliert werden. Diese kleinen Einheiten brauchen viel Futter oder Honig.