Montasbetrachtungen Mai 2017

Liebe Imkerfreunde

der Monat Mai hat uns bis jetzt zur Verzweifelung gebracht.

Kalt, Regen, Frostnächte, welche unsere Obstblüte massig schädigten und Temperaturen bis 25 Grad.

Die Akazie und die Walnuss sind beim Austrieb erfroren.

Diese Wetterlage konnte niemand vorhersagen.

Einige Imker haben keinen Honig geerntet, die Völker haben sich einfach nicht entwickelt. Andere haben volle Honigräume.

Bei der wöchentlichen Nachschau sollten alle Pollen und Honigwaben nach oben gehängt werden. Unsere Königinnen brauchen Platz. Bei Schwarmstimmung reicht es nicht Mittelwände zu geben, man sollte ausgebaute, helle Waben ans Brutnest schieben und gedeckelte Brutwaben in den Honigraum hängen.

Viele Königinnen Züchter beginnen jetzt erst mit der Zucht, die Belegstellen schieben die Eröffnung nach hinten. Also nicht verzweifeln, die Anderen sind auch nicht besser.

Jetzt aber zu positiven, mit dem Ende der Rapstracht sollte geschleudert werden.

 Jana Schippers hilft Opa Hubert bei der Ernte im perfekten Outfit

 

Wichtig ist hierbei eine Kontrolle des Wassergehaltes, viele haben einen Refraktometer, die anderen müssen nur im Verein fragen und sich ihren Honig messen lassen.

Beim Schleudern sollte der  allerhöchstes Hygiene Maßstab gesetzt werden. Bei Fragen steht unser Honigsachverständiger Jo Beckers, sowie alle Vorstandsmitglieder zur Verfügung.

Ein Beispiel ist das oben eingeblendete Bild im Schleuderraum Hubert Hendelkens in Gereonsweiler.