Februar 2017 mit den Faulbrutinformationen des Kreises Heinsberg

überwinterte Maus

Anfang dieses Monats erreichen die Temperaturen Flugwetter. Unsere Bienen konnten sich nach der Kälteperiode entleeren und beginnen so langsam wieder mit dem Brutgeschäft.

Einige Völker sind an Nosema erkrankt. Auf oder in den Beuten sind Kot Spritzer zu erkennen.

Andere sind an Varrose eingegangen oder vom Futter abgerissen und verhungert.

Alle toten Völker werden abgeräumt oder verschlossen. Beuten und Rähmchen sollten zeitnah eingeschmolzen und gereinigt werden.

Fluglöcher müssen kontrolliert werden. Diese können durch tote Bienen verstopft sein, dabei kann auch das Bodenbrett gereinigt werden.

Die Faulbrut Untersuchungen im Bereich Oberbruch und Orsbeck sind noch nicht abgeschlossen.

In den nächsten Woche/Wochen wird das Veterinäramt ein Sperrgebiet einrichten und Maßnahmen zur Sanierung vorschreiben.

Hier wieder in Fettschrift die aktuelle Information des Kreises Heinsberg damit ihr nicht lange suchen müsst:

Aktuelle Informationen zur Amerikanischen Faulbrut

Nachdem in einer Bienenhaltung in Heinsberg-Oberbruch der Ausbruch der „Amerikanischen Faulbrut“ amtlich festgestellt worden ist (bisher bestand nur der Verdacht des Ausbruchs), hat das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt ein Sperrgebiet eingerichtet. Da es neben der Bienenhaltung in Oberbruch noch 2 weitere Bienenhaltungen in Wassenberg-Orsbeck gibt, bei denen der Verdacht des Ausbruchs besteht (die amtliche Feststellung steht noch aus, weil nicht alle gesetzlichen Merkmale für eine amtliche Feststellung vollständig erfüllt sind), hat das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt das Sperrgebiet rein vorsorglich auch schon auf diesen Bereich ausgedehnt. Die Errichtung des Sperrgebietes ist mit der „Tierseuchenverordnung zum Schutz vor der Amerikanischen Faulbrut der Bienen vom 02.02.2017“ verfügt worden. Die Tierseuchenverordnung ist am 03.02.2017 durch Veröffentlichung im Internet öffentlich bekannt gemacht worden. Sie tritt damit am 04.02.2017 in Kraft.

 

Hinsichtlich der getroffenen Regelungen für das Sperrgebiet wird auf den Text der Tierseuchenverordnung (siehe unten: Dokumente) und die zugehörige kartografische Darstellung verwiesen.

 

Alle Bienenhalter, die Bienenvölker im Sperrgebiet halten, sind nach der Tierseuchenverordnung verpflichtet, die von Ihnen im Sperrgebiet gehaltenen Völker und deren Standort dem Landrat des Kreises Heinsberg, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, Valkenburger Straße 45, 52525 Heinsberg, schriftlich, telefonisch (Tel.-Nr. 02452/13-3909, 02452/13-3914 oder 02452/13-3902) oder per E-Mail (veterinaeramt@kreis-heinsberg.de) anzuzeigen.

 

Stand: 03.02.2017

 

 

Dokumente:

 

Schon jetzt sollten die Planungen für die kommende Saison beginnen, z.B  Rähmchen vorbereiten, Beute reinigen und Stellplätze überprüfen.

Bienen und Beuten im Sperrgebiet dürfen nicht verstellt werden. Bienenvölker dürfen nicht verkauft oder verschenkt werden.