Januar 2017

Liebe Imker Freunde

 

Leider beginnt das neue Jahr mit einer Meldung des Veterinäramtes Heinsberg, wonach die amerikanische Faulbrut Einzug im Kreis Heinsberg gehalten hat.

Nachfolgend der Text des Kreises Heinsberg, damit ihr nicht lange suchen müsst. Alles in Fettschrift.

Der Link zur Original Seite nachfolgend eingefügt, da ist auch eine Karte des betroffenen Gebietes hinterlegt.

Aktuelle Informationen zur Amerikanischen Faulbrut

In einem Bienenbestand in Heinsberg-Oberbruch besteht der Verdacht einer Infektion mit dem Erreger der „Amerikanischen Faulbrut“. Die amerikanische Faulbrut ist eine Erkrankung der Bienenbrut (Apis mellifera L.). Sie ist höchst ansteckend und wird durch das sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae larvae hervorgerufen.

Der Erreger der Amerikanischen Faulbrut ist für den Menschen ungefährlich. Die Infektion eines Bienenvolkes mit dem Erreger hat keine Auswirkung auf die Verzehrsfähigkeit von Imkereiprodukten. 

Weil die Seuche so hoch ansteckend ist und Bienenvölker in ihrem Bestand gefährdet, ist eine Bekämpfung der Ausbreitung der Seuche dringend geboten. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hat den betroffenen Bienenbestand gesperrt und weitere Untersuchungen angeordnet. Darüber hinaus hat es vorsorglich ein Gebiet mit einem Radius von 1 km um das betroffene Bienenvolk als gefährdetes Gebiet (Karte siehe Dokumente) ausgewiesen und angeordnet, dass alle Bienenvölker im gefährdeten Gebiet amtlich auf den Erreger der „Amerikanischen Faulbrut“ untersucht werden. Diese Untersuchungen wie auch die weitergehenden Untersuchungen im betroffenen Bestand können erst mit Beginn der Flugzeit der Bienen im nächsten Frühjahr durchgeführt werden. Bis dahin bittet das Veterinäramt als vorbeugende Maßnahme den Austausch von Bienen, Bienenvölkern und sämtlichem Imkereizubehör auf das absolut notwendigste Maß zu beschränken und die allgemeinen Vorbeugemaßnahmen zu beachten. Da die Gefahr der Verbreitung der Bienenseuche auch von leerstehenden Bienenwohnungen ausgeht, bittet das Veterinäramt darum, ihm leerstehende Bienenwohnungen unter der Ruf-Nummer 02452/13-3902 zu melden. Weitergehende Auskunft zur „Amerikanischen Faulbrut“ erteilt das Veterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamt unter derselben Nummer.

Stand: 13. Januar 2017 

Zur weitern Information wurden aus der Tierseuchenkasse des Landes NRW 24 Futterkranzproben bewilligt, auf Grund des Faulbrutbezirkes 2016 in Jülich Koslar, konnten weitere 10 kostenlose Proben beantragt werden. Von diesen 34 Proben war lediglich die in Oberbruch so stark belastet, dass der Kreis zu den oben genannten Maßnahmen gegriffen hat.

Jeder Imker kann sich weiterhin beim Veterinäramt melden, dort seine Stände und Bienenvölker melden ,auf Wunsch leitet der Kreis dann diese Angaben an die Tierseuchenkasse NRW weiter. Dies kann aber jeder Imker selber entscheiden.