46. “Süddeutsche Berufs & Erwerbs Imkertage” in Donaueschingen

Vom 20 bis 24.10.2016 waren Ron, Peter Jakob, Alexander und Josef vom Imkerverein Kirchhoven in Donaueschingen. Neben Fachseminaren wurde weitere Vorträge besucht. Zum Beispiel das Tagesseminar

Finanzierung – Rentabilität – Liquidität – für Imker und Existenzgründer

oder Vorstellung der Imkerei Frank Osterloh Vorsitzender der Berufsimker Nord

 

Fachseminar

Berufsimker Frank Osterloh

Berufsimker Frank Osterloh

Interessant war das Fachgespräch über Bienenwachs mit der Firma Ameluxen. Nach einer halben Stunde war uns klar, dass reines Bienenwachs seinen Preis hat und viele verfälschte Produkte auf dem Markt sind. Unser Resümee aus der ganzen Geschichte ist eine gemeinsame Umarbeitung unseres Wachses.

Wachsfachgespräch mit Ameluxen 20161022_125915-min 20161023_104215-min 20161023_085051-min 20161022_124357-min img-20161024-wa0001-min20161022_124236-min

Riesige Auswahl technischer Geräte

Riesige Auswahl technischer Geräte

Technisches Equipment wird in allen Preisklassen angeboten, Hier geht der Trend eindeutig zur Qualität.

Alter Bauwagen wird zur mobilem „Bildungseinrichtung“

Die Mitglieder des Imkervereins Kirchhoven e.V. Fanden sich am vergangenen Samstag auf dem Bienenlehrpfad in Braunsrath ein, um einen alten Bauwagen in einen mobilen Unterrichtsraum zu verwandeln. Dazu müssten innen und außen Veränderungen vorgenommen werden. Außen galt es vor allem, alte Beschriftungen und Anstriche zu entfernen und festgerostete Schlösser Türscharniere wieder gängig zu machen.
Im Inneren waren zunächst die festinstallierte Innenausstattung ab zu bauen und den Aufbau der Innenwände zu erneuern. Die Versorgung mit elektrischem Strom musste durch ein Notstromaggregat weeewesichergestellt werden. Nach drei Stunden intensiver Freizeitbeschäfti-gung waren die Arbeiten fertig gestellt, die Beschriftung war ab und der Wagen besenrein leergefegt.
Als nächstes steht der Einbau von Fenstern und der Neuaufbau der Innenwände an. Für die Gestaltung der Außenwände werden noch interessierte Sprayer oder Workshops gesucht, die den Wagen mit Bienenmotiven gestalten. Interessenten können sich melden unter E-Mail mwolfel@freenet.de oder unter 01638057957.
Der Bauwagen soll vor allem für Schulungszwecke genutzt werden, um Neu und Jungimker an die Bienenzucht und die Honiggewinnung sachgerecht heran zu führen. Der Imkerverein Kirchhoven verfügt derzeit über 48 Mitglieder und betreibt eine eigene Internetseite unter http://www.imkervereinkirchhoven.de , auf der weitere Information abgerufen werden können.

Geschrieben von Jo Beckers erschien in der Heinsberger Zeitung

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k-20161007_085120Unsere Bienen im Oktober

Varroa Befallskontrolle
Mäuseschutz anbringen Fluglochkeil oder Gitter und den Bodenschieber entfernen
Völkerbestand ordnen
Futterüberprüfung
Winterstärke abschätzen
Wachsarbeiten

Bei der Kontrollen der einzelnen Bienenvölker sollte der natürliche Varroatotenfall genau unter die Lupe genommen werden. Es gibt noch Völker mit hohem Totenfall.

Einige übergewichtige Völker haben gut geräubert und fremde Milben mit nach Hause genommen.

Mittels Nassenheider Professional Verdunster kann noch eine Behandlung erfolgen.

Laut unseren Instituten ist er der einzige Verdunster, welche auch noch bei niedrigern Nachttemperaturen wirkt.

Ansonsten muss jetzt schon über eine Winterbehandlung mittels Oxalsäure nachgedacht werden.

Im Laufe des Monats müssen Mäusegitter angebracht oder in den Holzbeuten die kleinste Flugloch Stellung eingelegt werden.

Zum Ende des Monats sollte mann den Bodenschieber heraus nehmen. Dadurch bemerken die Bienen kältere Temperaturen besser und gehen hoffentlich langsam aus den Brutmodus, damit eine Winterbehandlung durchgeführt werden kann.

Beim offenen Boden überwintern die Bienen trockener und es gibt keine verschimmelten Randwaben.

Spitzmäuse kommen über 6 mm Breite immer ins Volk.

Auf Mäusefreiheit der Beuten ist zu achten.

Minniplus oder Ablegerbeuten brauchen auch einen Nagerschutz.

Kleine Völker unter 6 besetzten Bienenwaben oder unter 5000 Bienen ( falls es jemand genau ermitteln möchte) sollten über einen Zwischenboden starken Völker aufgesetzt oder mit anderen Ablegern vereinigt werden.

Falls jetzt noch nicht ausreichend Winterfutter eingelagert wurde, deutet dies immer auf ein Volksproblem hin. Entweder ist die Weisel krank, alt , durch eine unbegattete Königin vom Bienenvolk ersetzt worden , eine Erkrankung durch Viren oder ein hoher Milbendruck liegt vor.

Zur Not kann man noch mittels Futtertasche oder mit einer Schale im Boden füttern. Die Bienen sitzen bei kalten Temperaturen und geringer Volksstärke nachts schon in der Wintertraube.

Sobald sich ein Zeitfenster ohne Bienenflug ergibt kann mit dem Aussschmelzen der

Waben begonnen werden.