Monatsbeitrag März

Monatsbetrachtung März 2016

Der März beginnt relativ kühl. Dennoch brüten unsere starken Völker und sitzen in einer lockeren Traube oder haben diese schon ganz aufgelöst.

Der Futterverbrauch steigt auf 3 bis 4 Kilo. Daher ist eine Kontrolle wichtig. Für mich gibt es nicht unschöneres, als ein verhungertes Bienenvolk.

Bei steigenden Temperaturen sollten die Mäusegitter entfernt werden, da die Weidenblüte unmittelbar bevor steht. Schwerbeladene Sammlerinnen können so ihre wertvolle Fracht direkt in den Bienenstock transportieren. Sie sind auch ein Zeichen für weiselrichtige Völker.  Schlecht legende, schwache oder drohnenbrütige Völker erkannt man daran, dass nur einzelne Bienen mit kleinen Pollenhöschen heimkehren.

Spätestens jetzt sollten Beuten und Mittelwände vorbereitet und die persönliche Ausrüstung wieder griffbereit sein.  Smoker, Handschuhe und Schleier werden zwar nicht immer benötigt, sind aber je nach Laune der Bienen hilfreich.

Wer außerhalb der Kreisgrenze wandert muss rechtzeitig ein Gesundheitszeugnis beim Veterinäramt beantragen. Bei Völker Kauf oder Verkauf ist ebenfalls auf ein Gesundheitszeugnis zu achten, falls die Bienen außerhalb der Kreisgrenze kommen.

Bei Fragen stehen unsere Bienensachverständige zur Verfügung.

Arbeiten am Bienenvolk

Lehrbienenstand in Braunsrath

Am 2. April um 14 Uhr je nach Witterung werden wir uns am Bienenstand Braunsrath Treffen für erste Völkerkontrolle. Dort werde ich über das ganze Jahr meine Erfahrung weiter geben.

Dieser Kursus findet im gesamten Bienenjahr in regelmäßigen Abständen statt und ist für Anfänger und Vereinsmitglieder Kostenfrei.

Anmeldungen sind jederzeit möglich, da der Kursus Flexibel und nach den Wünschen der Teilnehmer durchgeführt wird. Genaue Adresse wird noch bekannt gegeben.

Die Planung und Anmeldung übernimmt Michael Wölfel.

Februar

Haselnuss einer der ersten Pollenlieferanten

Haselnuss einer der ersten Pollenlieferanten

In unserer Region sind Januar und Februar die Wintermonate mit Kälte und Schnee. Bisher hatten wir aber eher März oder Aprilwetter, mit Polleneintrag und Räuberei. Unsere Völker haben größenteils durch gebrütet. Bei geschlossenen Böden lief Kondenswasser aus dem Flugloch.

Bei manchen Völker kann es vorkommen,das die Beute verkotet ist weil ihre Kotblase zu voll war. Von Außen sollten wir solche Zargen mit Seifenwasser reinigen und verkotete Waben austauschen.

Futterkontrollen müssen regelmäßig stattfinden, da ein brütendes Volk 2 bis 3 Kilo Futter pro Monat verbracht. Der kleine Temperatursturz im Januar hat nicht ausgereicht, unsere Bienen in die Wintertraube zu bringen, daher sollte bei Bedarf nachgefüttert werden, siehe dazu die Monatsbetrachtung Januar.

Bei den Kontrollgängen sollte das Fluglochgitter überprüft und gegebenfalls gereinigt werden, denn die toten Bienen können das Flugloch verstopfen. Tote Völker werden verschlossen und vom Stand entfernt, damit sich die räubernde Bienen nicht infizieren.

Im Februar sollte die Saisonvorbereitung anlaufen. Reinigen der Zargen und Rähmchen, sowie deren Reparatur. Planung des nötigen Materialbedarfes, denn der Fachhandel hat bei einem zeitigen Frühjahr nicht immer alles vorrätig bzw. die Lieferzeiten werden relativ lang.