Neue Klotzbeute

 

 

Die fertigeKlotzbeute Reiben an der Warze bringt Glück!!!

Die fertige Klotzbeute
Reiben an der Warze bringt Glück!!!

Hallo liebe Leute groß und klein, kennt ihr mich?

Ich bin Ambrosius, der gute Geist der Sondkull. Ich bin so froh, endlich hier gelandet zu sein. Es war eine lange Reise bis ich hier angekommen bin. Ich bin nämlich schon sehr, sehr alt. Vor mehr als hundert Jahren wurde ich als ganz kleines Bäumchen gepflanzt. Ich sah viele Sonnenaufgänge und viele Sonnenuntergänge. Ich sah oft das Frühjahr, den Sommer, den Herbst und den Winter kommen und gehen. Ich wurde größer und größer.

Alle sahen immer nur den Eichenbaum wachsen. Doch den  Ambrosius, der innen gefangen war, den sah keiner. Nach vielen Jahrzehnten hörte ich eines Morgens im Wald eine Motorsäge. Nun war mein Tag gekommen, ich wurde auch gefällt. Ich wurde von einigen netten Imkern aufgeladen und hierher gebracht. Ein paar Tage später spürte ich die ersten Hammerschläge und ich wusste, meine Freiheit nahte. Da hatte doch tatsächlich Jemand entdeckt, dass ich, der alte Ambrosius in diesem Baum stecke. Er schlug Stunde um Stunde, immer kam ein Stück mehr von mir zum Vorschein.

Und nun, bin ich hier und aus lauter Dankbarkeit diene ich nun vielen tausenden, fleißigen Bienen als Heimat und wache über die Sondkull. Ich hoffe, ihr habt alle eure Freude an mir.

 

Liebe Grüße euer

Ambrosius

geschlossene Tür damit die Bienen zur Ruhe kommen

geschlossene Tür
damit die Bienen zur Ruhe kommen

geöffnete Rückseite mit Blich auf ein Mini Plus Volk

geöffnete Rückseite mit Blich auf ein Mini Plus Volk

Der Mund dient als Einflugloch

Das Gesicht nimmt Konturen an, der Mund wird einmal das Flugloch

Das Gesicht nimmt Konturen an, der Mund wird einmal das Flugloch

Unsere Klotzbeute, aus Pappelholz, im Naturlehrpfad Sandkoul in Kirchhoven ist nach jahrelangem Einsatz nicht mehr zu retten. Daher haben wir uns entschlossen eine neue Klotzbeute, diesmal aus langlebiger Eiche, zu fertigen. In den nachfolgenden Bildern wird der Fortschritt in den nächsten Wochen dokumentiert.

Frank Louis schnitzt unsere neue Klotzbeute

Frank Louis schnitzt unsere neue Klotzbeute

Durch Forstarbeiter wird der Stamm fachgerecht verladen

Durch Forstarbeiter wird der Stamm fachgerecht verladen

Hubert Hendelkens hat einen Eichenstamm gespendet

Hubert Hendelkens hat einen Eichenstamm ca. 2 Meter hoch und 80 cm im Durchmesser für die neue Klotzbeute gespendet

Michael Wölfel beim Aushöhlen des Stammes darin kommt eine Miniplusbeute mit Tür

Michael Wölfel beim Aushöhlen des Stammes
darin kommt eine Miniplusbeute mit Tür

Michael und Josef stellen die Klotzbeute in der Sandkoul auf

Michael und Josef stellen die Klotzbeute in der Sandkoul auf

Frank Louis vom Gartenbauverein und Michael Wölfel

Frank Louis vom Gartenbauverein und Michael Wölfel

Arbeiten im Januar

Alle Jahre wieder fängt das Jahr im Januar von vorne an. Was ist an den Bienen zu tun? Normalerweise nichts, nur ein Kontrollgang ,ob alles in Ordnung ist.  In diesem Winter nicht!  Bei den w

Traveler

Schneeglöckchen im Januar

armen Temperaturen, haben die meisten Völker, ob Carnica oder Buckfast durchgebrüttet. Das heißt, mehr Varroen und mehr Futterverbrauch. Das sollte in den nächsten Wochen überprüft werden. Wenn das Futter knapp sein sollte und keine Futterwabe vorhanden ist, kann man sich mit Futterteig helfen. Dieser sollte nah an den Bienensitz gebracht werden. Varroa Kontrolle ist auch nicht schlecht. Sollte ein erhöhter natürlicher Totenfall bemerkt werden, muss man noch einmal behandeln. Jetzt gibt es nur ein Mittel, was verwendet werden darf, die Milchsäure. Wir sprühen jede Wabe ein. Da die Bienenvölker nicht ganz Brut frei sind, können wir nur die Varroa verringern. Das soll uns klar sein! Was ist sonst in Januar zu tu, außer von vollen Honigräume zu träumen? Wenn noch nicht geschehen sollte,man die Honigräume für die nächste Saison fertig machen. Also Mittelwände einlöten oder sogar selber gießen. Es bietet sich jetzt an,in der ruhigen Jahreszeit, an Weiterbildungen teil zu nehmen oder sich mit anderen Kollegen austauschen. Wir Imker sollten mehr miteinander kommunizieren, also es den Bienen gleich tun. Dann würden viele Probleme nicht entstehen.