Monatsbeitrag August 2015

Traveler

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Im August und September werden die Grundlagen für das nächste Bienenjahr gelegt.

Nach der Abschleuderung sollten alle Völker und Ableger 5 bis 7 Kilo Futter bekommen. Maisstärke oder Futterrübensirup haben sich bestens bewährt und werden zügig eingelagert.

Für Futterteige brauchen die Bienen viel Zeit und sind daher für einige zügige Varrose  Dezimierung nicht geeignet.

Sobald die Futterzargen oder Eimer geleert sind, muss die Behandlung erfolgen.

 

Dazu ist es wichtig Bodenschieber oder Pappstreifen in den Boden zu legen. Nur so kann eine Überprüfung der Wirksamkeit unserer Behandlungsmethode erfolgen.

Bestens bewährt hat sich bei Ameisensäure das Schwammtuch verfahren. Dabei werden pro Wabe 2ml gekühlte Säure auf ein Küchentuch aufgetragen und oben auf die Rähmchen gelegt. Ausschlaggebend ist das Raumvolumen der Beute. Also 20 ml bei einer Zarge und 40ml bei 2 Zargen.

Sicher verdunstet bei jedem Wetter der Nassenheider Professional Verdunster.

Dieser wird in einer Leerzarge oben aufgesetzt.

Falls kein akuter Behandlungszwang besteht wirken auch Thymol Produkte, da die Wirksamkeit erst nach 10 bis 14 Tage einsetzt. Als Vorschlag ist hier Api Life Var oder Thymovar einsetzbar.

Nach der ersten Behandlung können die Bienen weiter aufgefüttert werden.

In unserer Gegend haben sich 15 Kilo Sirup als ausreichend herausgestellt.

Für die zweite Gabe kann dann auch Futterteig oder eine selbst hergestellte Zuckerlösung  (im Verhältnis 3 Kilo Zucker auf 2 Liter Wasser) verwendet werden.

Wichtig ist die gute Futterabnahme. Falls diese stockt, muss das Volk kontrolliert werden. In der Regel ist die Königin alt, krank, nicht ausreichend begattet oder das Volk hat eine zu Hohe Varroa Belastung.

Sichere Zeichen sind räubernde Bienen und Wespen.