Monatsbetrachtung März 2018

Ende Februar setzte endlich eine Frostperiode ein, welche sich bis Anfang März fortsetzte.

Danach beginnt endlich der lang erwartete Frühling.

Leider sind Schneeglöckchen und teilweise Krokus erfroren, sodass die erste Pollenspender ausgefallen sind.

Mit Beginn der Weidenblüte kommen nennenswerte Pollen und der erste Honig ins Bienenvolk.Damit beginnt eine großflächig angelegte Brutphase.

Die alten Winterbienen werden durch junge Immen ersetzt. Das Volk durchlenzt.

Unsere Völker sollten auf Futter kontrolliert werden, der Boden gereinigt und die Mäusegitter herausgenommen werden.

Verkotete Waben müssen herausgenommen werden. Schwache Völker können auf einen Raum eingeengt oder über ein starkes Volk aufgesetzt werden.

Wanderimker können schon jetzt nach geeigneten Plätzen ausschau halten.

Ein Blick auf die TSIS – TierSeuchenInformationsSystem  gibt einen Einblick auf aktuellen Sperrbezirke im gesamten Bundesgebiet.

Bei Wanderungen aus dem Kreisgebiet heraus ist ein Gesundheitszeugnis zwingend erforderlich.

Futterkranzproben werden durch Michael Wölfel, Jo Beckers und Josef Louis in den nächsten Wochen gezogen.

Bei Wanderungen sind die  Sperrgebiete im Kreis Heinsberg zu beachten. Ein heraus oder hereinwandern ist nicht erlaubt.

Laut Dr.Vossen, vom Kreis Veterinäramt Heinsberg, werden die Nachuntersuchungen im Laufe des Monats März durchgeführt und der Sperrbezirk aufgehoben.

Problematisch stellt sich zur Zeit der Kauf von Mittelwänden dar. Man sollte nur bei Imkerfachgeschäften Wachs kaufen, welche eine Analyse mitsenden können. Kohlenwasserstoffgehalte von 14 % sind in Ordnung. Höhere Werte weisen auf eine Verfälschung mit Stearin oder Paraffin hin.

Umlarvtag und Graffiti in Braunsrath

Am letzten Wochenende am Lehrbienenstand Braunsrath trotz Regen viel los.

Am Freitag kamen unsere Graffitisprayer und haben unseren Vereinswagen mit Bienenmotiven verschönert.

So eine legale Sprayfläche wird von den Jugendlichen immer gesucht und wir hatten sie.

 

Leider war es am Samstag für die Sprayer zu nass,  für die Natur war es dringend nötig .

Ab 12 Uhr war Niels Dietrich der 1. Vorsitzende von Buckfast NRW da, in einer Regenpause wurden vier Adam-Starter zurecht gemacht um

anschließend mit der B11(MM) und B414(ND) belarvt.

Im hintergrund sind die Wachhunde für B11(MM)

Diese Völker sind für nächstes Jahr als Drohnenliene gedacht. Ihr seht die Planung 2018 ist voll im Gange. Es kamen trotz Regen viel auswertige Imker um sich alles anzuschauen und umzularven.

Arno bereitet ein besonderes Futter an ,gute Königinnen

Nochmals Danke an Niels Dietrich für seine gute Erklärung, wie und was man beim Adam-Starter beachten muss.

Das sind Pflegevölker es passen nicht alle hinein!

Fledermäuse brauchen unsere Drohnen

Kirchhovener untereinander helfen sich…

Die „Notaufnahme für Fledermäuse in Heinsberg“ mit Sitz in Kirchhoven, Stapperstrasse
11 braucht unsere Unterstützung.
Für die Aufzucht von Fledermäusen sucht Frau Neitzel händeringend Drohnenmaden. Für kranke und
schwache Tiere sind Drohnenmaden oft die einzige Nahrung die sie akzeptieren. Zur Zeit betreut sie 15 Erwachsene und 12 junge Fledermäuse, die ohne Unterstützung verhungern würden.
 
Zeitsparend ist es natürlich, wenn die Maden bereits gepult angeliefert werden können. Wer
das nicht schafft, kann auch seine ausgeschnittenen Wabenteile vorbei bringen, bitte
keine Rähmchen anliefern da diese nicht gelagert werden können.. Wer die Möglichkeit hat, kann diese auch gerne einfrieren, dann lassen sich die Zellen besser knacken. Der akute Bedarf ist im Moment sehr hoch, da in der nächsten Zeit mit weiterem Zulauf gerechnet werden muss.
Fledermäuse haben eine auffallend niedrige Fortpflanzungsrate und stehen unter strengem Naturschutz. Die meisten Arten bringen nur einmal im Jahr ein einzelnes Jungtier zur Welt. Dies wird durch eine für Säugetiere ihrer Größe hohe Lebenserwartung kompensiert; so können manche Arten unter günstigen Umständen ein Alter von 20 bis 30 Jahren erreichen.
Die großen Abendsegler, die auf den Bildern zu sehen sind, sind eine von 14 Fledermausarten, die im Kreis Heinsberg beheimatet sind.
Wer mehr über die Fledermäuse im Kreis Heinsberg erfahren möchte, den darf ich auf die
heinsberg/fledermausarten/ verweisen.
Dort sind auch viele Bilder zu sehen.

26. Apisticus Tage in Münster

Am Sonntag, den 12.02.2017 waren Peter Kohlen, Alexander, Jakob, Peter Wehner, Jürgen Winkens nebst Familie, Irina, Valentina und Ron vom Imkerverein Kirchhoven in Münster.

Diesmal stand nur der Besuch der Imkermesse im Vordergrund und keine Vorträge, da diese sonst den zeitlichen Rahmen gesprengt hätten.

Valentina und Irina bei der Honigprüfung beim Stand der Hochschule Anhalt, Bernburg.

Interessante Neuerungen gab es im Bereich des Familienimkerns. Somit können zukünftig schon die Jüngsten mitimkern.

 

Des Weiteren wurde der Vorjahrestrend, hin zur Digitalisierung des Bienenstocks, durch weitere Angebote ausgebaut. Erwähnenswert wären da Wolfwaagen, mit einer Aktualisierung ihrer Stockwaage und einem Update der Bedienoberfläche, sowie Bosch Deepfield Robotics.

 

Biene Royal aus Oberbruch war dieses Jahr auch erstmals vertreten.

 

Natürlich wurde auch fleißig eingekauft. Jürgen Winkens durfte sich eine neue Schleuder zulegen.

 

Nun noch einige Bilder um euch selbst einen Eindruck zu verschaffen.

Zu guter Letzt noch einen großen Dank an unsere beiden Fahrer Jürgen Winkens und Peter Kohlen, ohne euch wäre das so nicht möglich gewesen.

46. “Süddeutsche Berufs & Erwerbs Imkertage” in Donaueschingen

Vom 20 bis 24.10.2016 waren Ron, Peter Jakob, Alexander und Josef vom Imkerverein Kirchhoven in Donaueschingen. Neben Fachseminaren wurde weitere Vorträge besucht. Zum Beispiel das Tagesseminar

Finanzierung – Rentabilität – Liquidität – für Imker und Existenzgründer

oder Vorstellung der Imkerei Frank Osterloh Vorsitzender der Berufsimker Nord

 

Fachseminar

Berufsimker Frank Osterloh

Berufsimker Frank Osterloh

Interessant war das Fachgespräch über Bienenwachs mit der Firma Ameluxen. Nach einer halben Stunde war uns klar, dass reines Bienenwachs seinen Preis hat und viele verfälschte Produkte auf dem Markt sind. Unser Resümee aus der ganzen Geschichte ist eine gemeinsame Umarbeitung unseres Wachses.

Wachsfachgespräch mit Ameluxen 20161022_125915-min 20161023_104215-min 20161023_085051-min 20161022_124357-min img-20161024-wa0001-min20161022_124236-min

Riesige Auswahl technischer Geräte

Riesige Auswahl technischer Geräte

Technisches Equipment wird in allen Preisklassen angeboten, Hier geht der Trend eindeutig zur Qualität.

Alter Bauwagen wird zur mobilem „Bildungseinrichtung“

Die Mitglieder des Imkervereins Kirchhoven e.V. Fanden sich am vergangenen Samstag auf dem Bienenlehrpfad in Braunsrath ein, um einen alten Bauwagen in einen mobilen Unterrichtsraum zu verwandeln. Dazu müssten innen und außen Veränderungen vorgenommen werden. Außen galt es vor allem, alte Beschriftungen und Anstriche zu entfernen und festgerostete Schlösser Türscharniere wieder gängig zu machen.
Im Inneren waren zunächst die festinstallierte Innenausstattung ab zu bauen und den Aufbau der Innenwände zu erneuern. Die Versorgung mit elektrischem Strom musste durch ein Notstromaggregat weeewesichergestellt werden. Nach drei Stunden intensiver Freizeitbeschäfti-gung waren die Arbeiten fertig gestellt, die Beschriftung war ab und der Wagen besenrein leergefegt.
Als nächstes steht der Einbau von Fenstern und der Neuaufbau der Innenwände an. Für die Gestaltung der Außenwände werden noch interessierte Sprayer oder Workshops gesucht, die den Wagen mit Bienenmotiven gestalten. Interessenten können sich melden unter E-Mail mwolfel@freenet.de oder unter 01638057957.
Der Bauwagen soll vor allem für Schulungszwecke genutzt werden, um Neu und Jungimker an die Bienenzucht und die Honiggewinnung sachgerecht heran zu führen. Der Imkerverein Kirchhoven verfügt derzeit über 48 Mitglieder und betreibt eine eigene Internetseite unter http://www.imkervereinkirchhoven.de , auf der weitere Information abgerufen werden können.

Geschrieben von Jo Beckers erschien in der Heinsberger Zeitung

Lehrgang Dr. Schley Künstliche Besamung

 

 

 

Am 11.08.2016 fand auf Einladung der Imkergemeinschaft Buckfast NRW ein Lehrgang zur künstlichen Besamung, beim Imkermeister Werner Gerdes in Havixbeck, statt.

 

 

Hierzu könnte Dr. Peter Schley aus Lich gewonnen werden.

 

Dr. Schley bei der Justierung

Dr. Schley bei der Justierung

Seit nunmehr 30 Jahren entwickelt er Geräte zur Bienenköniginnen Besamung und teilt sein Wissen und seine Erfahrung auf Lehrgängen mit.

Ron und Tim Louis vom Imkerverein Kirchhoven

Ron und Tim Louis vom Imkerverein Kirchhoven

8 hoch interessierte Imker wurden intensiv in der Technik und Handhabung ihrer Geräte beschult. Kleine Reparaturen und Verbesserungen konnten sofort vorgenommen werden.

Mini Plus Beuten bei der Besamungsaktion

Mini Plus Beuten bei der Besamungsaktion

 

Neben der ganzen Technik stellte sich schnell heraus, das geschlechtsreife Drohnen der wichtigste Baustein bei der Besamung sind.

Eingefangene Drohnen, welche von der Besamungsaktion vom 08.06 2016 genau 45 Tage alt waren und optimal abgesamt werden konnten, waren am Kurstag schon zu alt und konnten nicht mehr genutzt werden, sodass auf Material von der Imkerei Gerdes zurück gegriffen wurde.

Damit konnten die Teilnehmer einige Weiseln besamen.

Das Fazit von Dr, Schley  am Ende des Kursus lautete, dass die Teilnehmer durch umfangreiches Üben in den kommenden Jahren in die instrumentelle Besamung einsteigen können.

 

 

 

Standbegehung bei Peter Kohlen

Am Sonntag, 10.04.2016 fand unsere erste Standbegehung in Tüschenbroich, bei unserem Vereinsmitglied Peter Kohlen, statt. Diesmal waren viele Imker aus den Nachbarvereinen anwesend, sodass ein reger Austausch stattfand.

Im rechten Bild ist Herr Paul Berretz (Bienenwelt Berretz ) zu erkennen. Dieser erklärte den Anwesenden den Umgang mit Trogbeuten.

Besonderen Dank gilt unserem Gastgeber für die hervorragende Bewirtung.

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21 Imker aus dem Kreis Heinsberg zu Besuch bei Bayer Beecare in Monheim.

Besuch bei Bayer Beecare in MonheimDSCN1190

Seit 2012 betreiben die Bayerwerke im rechtsrheinischen Monheim das Beecare-Zentrum, dessen Aufgabe es ist, die Auswirkungen der eigenen Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel speziell an den Bienen zu erforschen. Immerhin wird die Bestäubungsleistung der Biene weltweit mit rd. 153 Milliarden € angesetzt, das sind fast 10% der Agrarproduktion. In einigen Regionen Chinas, wo die Bienen ausgestorben sind, muss diese Arbeit durch Menschenhand übernommen werden (siehe „Die Biene“ Ausgabe April 2016). Nach einem interessanten Vortrag durch Peter Trodtfeld, den Leiter des Projektes, wurden die von dem Imker vorbereiteten kritischen Fragen offen diskDSCN1194utiert. Es wurde auch uns klar dargestellt was ein neues Varroamittel bis zu seiner Markeiführung etliche Millionen Euro kosten. Dagegen stehen ca. 100000 Euro die jährlich an Varroamittel Verkauft werden. Trotzdem wird weiter geforscht, so gibt es in naher Zukunft neue Varroamittel mit bekannten Wirkstoffen in anderer Darreichungsform um Rückstand in Wachs und Honig deutlich zu verringern. Am Ende dieses ersten Teils waren alle der Ansicht, dass hier wirklich mit offenen Karten gespielt wurde und nicht mit irgendwelchen Sachen hinter der Hand zurück gehalten wurden. Ein Mitarbeiter des Instituts beendete den Vormittag mit dem Satz: „Ich esse das gleiche Gemüse, das gleiche Fleisch und das gleiche Obst wie Sie, und ich will verd………mal wissen, was auf dem Teller liegt.“ Am Nachmittag stand dann die Besichtigung einiger Arbeitsbereiche und Forschungslabors an. Sehr ausführlich wurde das Thema Rückstandsanalytik behandelt. Hier wurDSCN1196de den Imkern gezeigt, mit welchem personellen und materiellen Aufwand hier gearbeitet wird.
Am Ende der Veranstaltung waren alle Teilnehmer mit dem Angebot, dass von Peter Wehner und Michael Wölfel organisiert wurde, sehr zufrieden.

Neue Klotzbeute

 

 

Die fertigeKlotzbeute Reiben an der Warze bringt Glück!!!

Die fertige Klotzbeute
Reiben an der Warze bringt Glück!!!

Hallo liebe Leute groß und klein, kennt ihr mich?

Ich bin Ambrosius, der gute Geist der Sondkull. Ich bin so froh, endlich hier gelandet zu sein. Es war eine lange Reise bis ich hier angekommen bin. Ich bin nämlich schon sehr, sehr alt. Vor mehr als hundert Jahren wurde ich als ganz kleines Bäumchen gepflanzt. Ich sah viele Sonnenaufgänge und viele Sonnenuntergänge. Ich sah oft das Frühjahr, den Sommer, den Herbst und den Winter kommen und gehen. Ich wurde größer und größer.

Alle sahen immer nur den Eichenbaum wachsen. Doch den  Ambrosius, der innen gefangen war, den sah keiner. Nach vielen Jahrzehnten hörte ich eines Morgens im Wald eine Motorsäge. Nun war mein Tag gekommen, ich wurde auch gefällt. Ich wurde von einigen netten Imkern aufgeladen und hierher gebracht. Ein paar Tage später spürte ich die ersten Hammerschläge und ich wusste, meine Freiheit nahte. Da hatte doch tatsächlich Jemand entdeckt, dass ich, der alte Ambrosius in diesem Baum stecke. Er schlug Stunde um Stunde, immer kam ein Stück mehr von mir zum Vorschein.

Und nun, bin ich hier und aus lauter Dankbarkeit diene ich nun vielen tausenden, fleißigen Bienen als Heimat und wache über die Sondkull. Ich hoffe, ihr habt alle eure Freude an mir.

 

Liebe Grüße euer

Ambrosius

geschlossene Tür damit die Bienen zur Ruhe kommen

geschlossene Tür
damit die Bienen zur Ruhe kommen

geöffnete Rückseite mit Blich auf ein Mini Plus Volk

geöffnete Rückseite mit Blich auf ein Mini Plus Volk

Der Mund dient als Einflugloch

Das Gesicht nimmt Konturen an, der Mund wird einmal das Flugloch

Das Gesicht nimmt Konturen an, der Mund wird einmal das Flugloch

Unsere Klotzbeute, aus Pappelholz, im Naturlehrpfad Sandkoul in Kirchhoven ist nach jahrelangem Einsatz nicht mehr zu retten. Daher haben wir uns entschlossen eine neue Klotzbeute, diesmal aus langlebiger Eiche, zu fertigen. In den nachfolgenden Bildern wird der Fortschritt in den nächsten Wochen dokumentiert.

Frank Louis schnitzt unsere neue Klotzbeute

Frank Louis schnitzt unsere neue Klotzbeute

Durch Forstarbeiter wird der Stamm fachgerecht verladen

Durch Forstarbeiter wird der Stamm fachgerecht verladen

Hubert Hendelkens hat einen Eichenstamm gespendet

Hubert Hendelkens hat einen Eichenstamm ca. 2 Meter hoch und 80 cm im Durchmesser für die neue Klotzbeute gespendet

Michael Wölfel beim Aushöhlen des Stammes darin kommt eine Miniplusbeute mit Tür

Michael Wölfel beim Aushöhlen des Stammes
darin kommt eine Miniplusbeute mit Tür

Michael und Josef stellen die Klotzbeute in der Sandkoul auf

Michael und Josef stellen die Klotzbeute in der Sandkoul auf

Frank Louis vom Gartenbauverein und Michael Wölfel

Frank Louis vom Gartenbauverein und Michael Wölfel

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