Umlarvtag und Graffiti in Braunsrath

Am letzten Wochenende am Lehrbienenstand Braunsrath trotz Regen viel los.

Am Freitag kamen unsere Graffitisprayer und haben unseren Vereinswagen mit Bienenmotiven verschönert.

So eine legale Sprayfläche wird von den Jugendlichen immer gesucht und wir hatten sie.

 

Leider war es am Samstag für die Sprayer zu nass,  für die Natur war es dringend nötig .

Ab 12 Uhr war Niels Dietrich der 1. Vorsitzende von Buckfast NRW da, in einer Regenpause wurden vier Adam-Starter zurecht gemacht um

anschließend mit der B11(MM) und B414(ND) belarvt.

Im hintergrund sind die Wachhunde für B11(MM)

Diese Völker sind für nächstes Jahr als Drohnenliene gedacht. Ihr seht die Planung 2018 ist voll im Gange. Es kamen trotz Regen viel auswertige Imker um sich alles anzuschauen und umzularven.

Arno bereitet ein besonderes Futter an ,gute Königinnen

Nochmals Danke an Niels Dietrich für seine gute Erklärung, wie und was man beim Adam-Starter beachten muss.

Das sind Pflegevölker es passen nicht alle hinein!

Fledermäuse brauchen unsere Drohnen

Kirchhovener untereinander helfen sich…

Die „Notaufnahme für Fledermäuse in Heinsberg“ mit Sitz in Kirchhoven, Stapperstrasse
11 braucht unsere Unterstützung.
Für die Aufzucht von Fledermäusen sucht Frau Neitzel händeringend Drohnenmaden. Für kranke und
schwache Tiere sind Drohnenmaden oft die einzige Nahrung die sie akzeptieren. Zur Zeit betreut sie 15 Erwachsene und 12 junge Fledermäuse, die ohne Unterstützung verhungern würden.
 
Zeitsparend ist es natürlich, wenn die Maden bereits gepult angeliefert werden können. Wer
das nicht schafft, kann auch seine ausgeschnittenen Wabenteile vorbei bringen, bitte
keine Rähmchen anliefern da diese nicht gelagert werden können.. Wer die Möglichkeit hat, kann diese auch gerne einfrieren, dann lassen sich die Zellen besser knacken. Der akute Bedarf ist im Moment sehr hoch, da in der nächsten Zeit mit weiterem Zulauf gerechnet werden muss.
Fledermäuse haben eine auffallend niedrige Fortpflanzungsrate und stehen unter strengem Naturschutz. Die meisten Arten bringen nur einmal im Jahr ein einzelnes Jungtier zur Welt. Dies wird durch eine für Säugetiere ihrer Größe hohe Lebenserwartung kompensiert; so können manche Arten unter günstigen Umständen ein Alter von 20 bis 30 Jahren erreichen.
Die großen Abendsegler, die auf den Bildern zu sehen sind, sind eine von 14 Fledermausarten, die im Kreis Heinsberg beheimatet sind.
Wer mehr über die Fledermäuse im Kreis Heinsberg erfahren möchte, den darf ich auf die
heinsberg/fledermausarten/ verweisen.
Dort sind auch viele Bilder zu sehen.

26. Apisticus Tage in Münster

Am Sonntag, den 12.02.2017 waren Peter Kohlen, Alexander, Jakob, Peter Wehner, Jürgen Winkens nebst Familie, Irina, Valentina und Ron vom Imkerverein Kirchhoven in Münster.

Diesmal stand nur der Besuch der Imkermesse im Vordergrund und keine Vorträge, da diese sonst den zeitlichen Rahmen gesprengt hätten.

Valentina und Irina bei der Honigprüfung beim Stand der Hochschule Anhalt, Bernburg.

Interessante Neuerungen gab es im Bereich des Familienimkerns. Somit können zukünftig schon die Jüngsten mitimkern.

 

Des Weiteren wurde der Vorjahrestrend, hin zur Digitalisierung des Bienenstocks, durch weitere Angebote ausgebaut. Erwähnenswert wären da Wolfwaagen, mit einer Aktualisierung ihrer Stockwaage und einem Update der Bedienoberfläche, sowie Bosch Deepfield Robotics.

 

Biene Royal aus Oberbruch war dieses Jahr auch erstmals vertreten.

 

Natürlich wurde auch fleißig eingekauft. Jürgen Winkens durfte sich eine neue Schleuder zulegen.

 

Nun noch einige Bilder um euch selbst einen Eindruck zu verschaffen.

Zu guter Letzt noch einen großen Dank an unsere beiden Fahrer Jürgen Winkens und Peter Kohlen, ohne euch wäre das so nicht möglich gewesen.

46. “Süddeutsche Berufs & Erwerbs Imkertage” in Donaueschingen

Vom 20 bis 24.10.2016 waren Ron, Peter Jakob, Alexander und Josef vom Imkerverein Kirchhoven in Donaueschingen. Neben Fachseminaren wurde weitere Vorträge besucht. Zum Beispiel das Tagesseminar

Finanzierung – Rentabilität – Liquidität – für Imker und Existenzgründer

oder Vorstellung der Imkerei Frank Osterloh Vorsitzender der Berufsimker Nord

 

Fachseminar

Berufsimker Frank Osterloh

Berufsimker Frank Osterloh

Interessant war das Fachgespräch über Bienenwachs mit der Firma Ameluxen. Nach einer halben Stunde war uns klar, dass reines Bienenwachs seinen Preis hat und viele verfälschte Produkte auf dem Markt sind. Unser Resümee aus der ganzen Geschichte ist eine gemeinsame Umarbeitung unseres Wachses.

Wachsfachgespräch mit Ameluxen 20161022_125915-min 20161023_104215-min 20161023_085051-min 20161022_124357-min img-20161024-wa0001-min20161022_124236-min

Riesige Auswahl technischer Geräte

Riesige Auswahl technischer Geräte

Technisches Equipment wird in allen Preisklassen angeboten, Hier geht der Trend eindeutig zur Qualität.

Alter Bauwagen wird zur mobilem „Bildungseinrichtung“

Die Mitglieder des Imkervereins Kirchhoven e.V. Fanden sich am vergangenen Samstag auf dem Bienenlehrpfad in Braunsrath ein, um einen alten Bauwagen in einen mobilen Unterrichtsraum zu verwandeln. Dazu müssten innen und außen Veränderungen vorgenommen werden. Außen galt es vor allem, alte Beschriftungen und Anstriche zu entfernen und festgerostete Schlösser Türscharniere wieder gängig zu machen.
Im Inneren waren zunächst die festinstallierte Innenausstattung ab zu bauen und den Aufbau der Innenwände zu erneuern. Die Versorgung mit elektrischem Strom musste durch ein Notstromaggregat weeewesichergestellt werden. Nach drei Stunden intensiver Freizeitbeschäfti-gung waren die Arbeiten fertig gestellt, die Beschriftung war ab und der Wagen besenrein leergefegt.
Als nächstes steht der Einbau von Fenstern und der Neuaufbau der Innenwände an. Für die Gestaltung der Außenwände werden noch interessierte Sprayer oder Workshops gesucht, die den Wagen mit Bienenmotiven gestalten. Interessenten können sich melden unter E-Mail mwolfel@freenet.de oder unter 01638057957.
Der Bauwagen soll vor allem für Schulungszwecke genutzt werden, um Neu und Jungimker an die Bienenzucht und die Honiggewinnung sachgerecht heran zu führen. Der Imkerverein Kirchhoven verfügt derzeit über 48 Mitglieder und betreibt eine eigene Internetseite unter http://www.imkervereinkirchhoven.de , auf der weitere Information abgerufen werden können.

Geschrieben von Jo Beckers erschien in der Heinsberger Zeitung

Lehrgang Dr. Schley Künstliche Besamung

 

 

 

Am 11.08.2016 fand auf Einladung der Imkergemeinschaft Buckfast NRW ein Lehrgang zur künstlichen Besamung, beim Imkermeister Werner Gerdes in Havixbeck, statt.

 

 

Hierzu könnte Dr. Peter Schley aus Lich gewonnen werden.

 

Dr. Schley bei der Justierung

Dr. Schley bei der Justierung

Seit nunmehr 30 Jahren entwickelt er Geräte zur Bienenköniginnen Besamung und teilt sein Wissen und seine Erfahrung auf Lehrgängen mit.

Ron und Tim Louis vom Imkerverein Kirchhoven

Ron und Tim Louis vom Imkerverein Kirchhoven

8 hoch interessierte Imker wurden intensiv in der Technik und Handhabung ihrer Geräte beschult. Kleine Reparaturen und Verbesserungen konnten sofort vorgenommen werden.

Mini Plus Beuten bei der Besamungsaktion

Mini Plus Beuten bei der Besamungsaktion

 

Neben der ganzen Technik stellte sich schnell heraus, das geschlechtsreife Drohnen der wichtigste Baustein bei der Besamung sind.

Eingefangene Drohnen, welche von der Besamungsaktion vom 08.06 2016 genau 45 Tage alt waren und optimal abgesamt werden konnten, waren am Kurstag schon zu alt und konnten nicht mehr genutzt werden, sodass auf Material von der Imkerei Gerdes zurück gegriffen wurde.

Damit konnten die Teilnehmer einige Weiseln besamen.

Das Fazit von Dr, Schley  am Ende des Kursus lautete, dass die Teilnehmer durch umfangreiches Üben in den kommenden Jahren in die instrumentelle Besamung einsteigen können.

 

 

 

Standbegehung bei Peter Kohlen

Am Sonntag, 10.04.2016 fand unsere erste Standbegehung in Tüschenbroich, bei unserem Vereinsmitglied Peter Kohlen, statt. Diesmal waren viele Imker aus den Nachbarvereinen anwesend, sodass ein reger Austausch stattfand.

Im rechten Bild ist Herr Paul Berretz (Bienenwelt Berretz ) zu erkennen. Dieser erklärte den Anwesenden den Umgang mit Trogbeuten.

Besonderen Dank gilt unserem Gastgeber für die hervorragende Bewirtung.

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21 Imker aus dem Kreis Heinsberg zu Besuch bei Bayer Beecare in Monheim.

Besuch bei Bayer Beecare in MonheimDSCN1190

Seit 2012 betreiben die Bayerwerke im rechtsrheinischen Monheim das Beecare-Zentrum, dessen Aufgabe es ist, die Auswirkungen der eigenen Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel speziell an den Bienen zu erforschen. Immerhin wird die Bestäubungsleistung der Biene weltweit mit rd. 153 Milliarden € angesetzt, das sind fast 10% der Agrarproduktion. In einigen Regionen Chinas, wo die Bienen ausgestorben sind, muss diese Arbeit durch Menschenhand übernommen werden (siehe „Die Biene“ Ausgabe April 2016). Nach einem interessanten Vortrag durch Peter Trodtfeld, den Leiter des Projektes, wurden die von dem Imker vorbereiteten kritischen Fragen offen diskDSCN1194utiert. Es wurde auch uns klar dargestellt was ein neues Varroamittel bis zu seiner Markeiführung etliche Millionen Euro kosten. Dagegen stehen ca. 100000 Euro die jährlich an Varroamittel Verkauft werden. Trotzdem wird weiter geforscht, so gibt es in naher Zukunft neue Varroamittel mit bekannten Wirkstoffen in anderer Darreichungsform um Rückstand in Wachs und Honig deutlich zu verringern. Am Ende dieses ersten Teils waren alle der Ansicht, dass hier wirklich mit offenen Karten gespielt wurde und nicht mit irgendwelchen Sachen hinter der Hand zurück gehalten wurden. Ein Mitarbeiter des Instituts beendete den Vormittag mit dem Satz: „Ich esse das gleiche Gemüse, das gleiche Fleisch und das gleiche Obst wie Sie, und ich will verd………mal wissen, was auf dem Teller liegt.“ Am Nachmittag stand dann die Besichtigung einiger Arbeitsbereiche und Forschungslabors an. Sehr ausführlich wurde das Thema Rückstandsanalytik behandelt. Hier wurDSCN1196de den Imkern gezeigt, mit welchem personellen und materiellen Aufwand hier gearbeitet wird.
Am Ende der Veranstaltung waren alle Teilnehmer mit dem Angebot, dass von Peter Wehner und Michael Wölfel organisiert wurde, sehr zufrieden.

Neue Klotzbeute

 

 

Die fertigeKlotzbeute Reiben an der Warze bringt Glück!!!

Die fertige Klotzbeute
Reiben an der Warze bringt Glück!!!

Hallo liebe Leute groß und klein, kennt ihr mich?

Ich bin Ambrosius, der gute Geist der Sondkull. Ich bin so froh, endlich hier gelandet zu sein. Es war eine lange Reise bis ich hier angekommen bin. Ich bin nämlich schon sehr, sehr alt. Vor mehr als hundert Jahren wurde ich als ganz kleines Bäumchen gepflanzt. Ich sah viele Sonnenaufgänge und viele Sonnenuntergänge. Ich sah oft das Frühjahr, den Sommer, den Herbst und den Winter kommen und gehen. Ich wurde größer und größer.

Alle sahen immer nur den Eichenbaum wachsen. Doch den  Ambrosius, der innen gefangen war, den sah keiner. Nach vielen Jahrzehnten hörte ich eines Morgens im Wald eine Motorsäge. Nun war mein Tag gekommen, ich wurde auch gefällt. Ich wurde von einigen netten Imkern aufgeladen und hierher gebracht. Ein paar Tage später spürte ich die ersten Hammerschläge und ich wusste, meine Freiheit nahte. Da hatte doch tatsächlich Jemand entdeckt, dass ich, der alte Ambrosius in diesem Baum stecke. Er schlug Stunde um Stunde, immer kam ein Stück mehr von mir zum Vorschein.

Und nun, bin ich hier und aus lauter Dankbarkeit diene ich nun vielen tausenden, fleißigen Bienen als Heimat und wache über die Sondkull. Ich hoffe, ihr habt alle eure Freude an mir.

 

Liebe Grüße euer

Ambrosius

geschlossene Tür damit die Bienen zur Ruhe kommen

geschlossene Tür
damit die Bienen zur Ruhe kommen

geöffnete Rückseite mit Blich auf ein Mini Plus Volk

geöffnete Rückseite mit Blich auf ein Mini Plus Volk

Der Mund dient als Einflugloch

Das Gesicht nimmt Konturen an, der Mund wird einmal das Flugloch

Das Gesicht nimmt Konturen an, der Mund wird einmal das Flugloch

Unsere Klotzbeute, aus Pappelholz, im Naturlehrpfad Sandkoul in Kirchhoven ist nach jahrelangem Einsatz nicht mehr zu retten. Daher haben wir uns entschlossen eine neue Klotzbeute, diesmal aus langlebiger Eiche, zu fertigen. In den nachfolgenden Bildern wird der Fortschritt in den nächsten Wochen dokumentiert.

Frank Louis schnitzt unsere neue Klotzbeute

Frank Louis schnitzt unsere neue Klotzbeute

Durch Forstarbeiter wird der Stamm fachgerecht verladen

Durch Forstarbeiter wird der Stamm fachgerecht verladen

Hubert Hendelkens hat einen Eichenstamm gespendet

Hubert Hendelkens hat einen Eichenstamm ca. 2 Meter hoch und 80 cm im Durchmesser für die neue Klotzbeute gespendet

Michael Wölfel beim Aushöhlen des Stammes darin kommt eine Miniplusbeute mit Tür

Michael Wölfel beim Aushöhlen des Stammes
darin kommt eine Miniplusbeute mit Tür

Michael und Josef stellen die Klotzbeute in der Sandkoul auf

Michael und Josef stellen die Klotzbeute in der Sandkoul auf

Frank Louis vom Gartenbauverein und Michael Wölfel

Frank Louis vom Gartenbauverein und Michael Wölfel

Beuten Hebe- und Transportkarre

 

Sackkarre 3.0

 

Zum Projekt:

Daten zum Projekt

24 Volt 140 kg Klemmkraft zur Sicherung der Zargen

Karre 3.02 Akku 26 Volt 9 AH

12 Volt Zigarettenanzünder

Hebe Höhe 95 cm

Geschwindigkeit 15 cm pro Sekunde

Geschwindigkeit der Sackkarre max 20 kmh

 

 

Nach der ersten Eigenbau Sackkarre  1.0   war die Idee geboren, eine Sackkarre zu bauen, die einem das Imkern noch mehr erleichtert.

 

Im Internet hat man ein breites Angebot solcher Sackkarren und kurzerhand wurde eine Sackkarre mit Hebefunktion aus  Polen bestellt.

Es war definitiv eine Erleichterung, aber…….

Transport und Hebekarre

Transport und Hebekarre

Für unsere Bedürfnisse nicht das richtige.

Deshalb wurde ihr erstmal ein elektrischer Antrieb verpasst.

Gesagt getan,

Quad Achse bestellt, 350 Watt Stirnrad Motor mit Steuerung und ein Lithium Akku mit 36 Volt.

Ein paar Wochenenden später lief sie endlich.

Sackkarre 2.0 musste sich einem Praxistest unterziehen.

 

Nachteile:

Nur 1 Rad angetrieben, da bei einer Starrachse sonst kein kleiner Wendekreis möglich ist.

Normale Schubkarren Reifen haben kaum Grip bei nassen Wiesen oder aber bei der kleinsten Wurzel im Wald.

Winkel von Ladefläche (Gabeln zu Sackkarre ) nicht optimal.

Sackkarre kippt beim beladen erst mal nach vorne und Reifen stehen dann in der Luft

 

Vorteil: Leicht, Auf normalen Feldwegen ist ein Arbeiten ohne Ermüdung möglich.

 

 

 

Was uns schon immer gestört hat. Die Klemmfunktion.

elektronische Anpressbacken

elektronische Anpressbacken

Ein seitliches Kippen der oberen Beuten ist vorprogrammiert.

Bei Styropor Beuten ist eine Beschädigung nicht zu vermeiden.

Ich möchte auch mal einen großen Hobbock oder Futter  transportieren.

 

Sprich.  Alle im Internet angebotnen Sackkren sind wirklich sehr gut, sowohl von der Qualität als auch von den Lösungs- ansetzten der einzelnen Probleme.

Leider ist aber keine auf meine individuellen Probleme und Bedürfnisse abgestimmt.

 

Wir transportieren die Beuten immer mit Boden um ein Herauslaufen von Honig usw. im Auto/ Anhänger zu vermeiden.

 

Also habe ich mich nach langem hin und her dazu entschieden, eine Sackkarre zu bauen, die genau meinen Anforderungen entspricht.

 

Zuerst mal wurde in einem 3 D Zeichenprogramm die groben Abmessungen bestimmt und angefangen ein Lastenheft zu erstellen.

Was soll die Sackkarre können.

 

 

Allradantrieb mit Differenzialgetriebe

Allradantrieb mit Differenzialgetriebe

  1. AS Reifen( Asynchron Profil) analog einer Bodenfräse
  2. Antrieb über Differenzial damit genug Traktion vorhanden ist und ein Wenden auf der Stelle möglich ist.
  3. Heben und Senken voll elektrisch mit oberem elektrischem Endanschlag.
  4. Klemmzangen zwischen der 2. und 3. Zarge, damit ein seitliches Weckkippen verhindert wird.
  5. Modular aufgebaut um Änderungen vornehmen zu können.
  6. 12 Volt Anschluss um Zusatzgeräte ( Luftpumpe beim Bedampfen) verwenden zu können
  7. Eine Lampe

 

Als erstes habe ich mir Bosch Rexroth Profile in den Abmessungen 40x40mm und diverse Verbindungen/ Nutensteine usw. bestellt.

Bei der Achse und dem Antriebsmotor viel die Wahl auf einen Krankenfahrstuhl, der seit Jahren bei einem guten Freund in der Garage ungenutzt stand.  Defekt natürlich.

Hebe- und Senkfunktion wurde mit  dem Motor aus der Sackkarre 2.0 realisiert. Als weitere Untersetzung wurde zusätzlich ein handelsübliches Markisen Getriebe mit einer Untersetzung von 13/1 gewählt.

Als Klemmzangen Antrieb habe ich einen 24 Volt Linearhubmotor aus dem Internet erstanden.

Die benötigte Energie liefern 2 Lithium Akkus aus dem Fahrrad Sektor.

2 deshalb, weil der Antriebsmotor eine real Aufnahme von bis zu 40Ampere hat und das einem Akku auf Dauer zu sehr belasten würde.

 

Nun wurde die Spenderachse und der Motor aus dem Krankenfahrstuhl ausgebaut und wie sollte 20151227_104435es anders sein, nicht nur die Elektrik war defekt, nein auch ein Kugel- und ein Gleitlager war defekt.

Also kurzerhand ein  neues Gleitlager auf der Drehbank gedreht und alle anderen Lager ebenfalls ausgetauscht.

Lack drauf und alles sieht nicht nur wie neu aus, sondern läuft auch Reibungsarm.

 

Die defekte Steuerung wurde durch eine Standrat Streuung aus dem Internet für Elektro Scooter ersetzt.

Die 12 Volt für den Zigarrenanzünder Anschluss wurde durch einen einstellbaren PWM Regler realisiert.

Ebenfalls die 24 Volt für den Klemmzangenmotor.

Als Gasbetätigung,  sowohl für Vor- Rückwärts als auch für Hoch und Runter habe ich ein Daumengas mit Zusatzschalter verwendet.

Für die Klemmzange einen einfachen Schalter für Fensterheber, der über Relais den Laststromkreis des Motor schaltet.

 

Jetzt begann das Basteln.

Die gesägten Profile zu Verbinden war da, noch neben der Elektrik, der angenehme Teil.

Die gesamte Elektrik wurde zuerst auf dem Schreibtisch verkabelt und mit Hilfe von 3 kleinen 12 Volt Akkus und einem Motor aus einem Akkuschrauber ausgiebig getestet. Die einen oder anderen Sicherungen später dann auch zufrieden stellend. Die beiden Hauptregler für Vor/Rück und Hoch/ Runter wurden dann zusätzlich in einem Gehäuse vergossen, um die Wärmeabfuhr zu verbessern.

 

 

Oft wurde geflucht und bis in die  Nacht hinein ein Halter neu konstruiert um ihn dann erneut Lasern zu lassen.

Irgendwann passte dann auch der Motor und die Felgen konnten mit Adapterplatten verschweißt werden.

Schnell noch die AS Reifen aufgezogen und ich hatte einen Rohling der Sackkarre.

Weiter ging es mit dem  Schlitten zum Rauf und Runter fahren.

4  Kant Profile bestellt und ein paar Kugellager, sowohl für die Führung links und rechts, als auch vorne und hinten.

Kurze Zeit später fuhr der Schlitten auch schon händisch hoch und runter

Nun musste der Schlitten mit dem Motor ja irgendwie interagieren

Also eine 4 Kantwelle durch das Schneckenradgetriebe gesteckt, nachdem diese einen kurzen Besuch auf der Drehbank hatte und die Enden endlich rund waren.

2 Stehlager ( Flanschlager) an den gelaserten Haltern befestigt und den Motor über ein Kreuzgelenk mit dem Getriebe verbunden.

Nun war die Überlegung ,ob man eine einfache Schnur oder ein Drahtseil aufwickeln will oder welche Lösung es sonst noch gibt.

Kurzerhand habe ich mich dann dank des Internets für einen Sicherheitsgurt aus einem Auto entschieden.

2 Rollen aus POM gedreht und verbaut.

Siehe da.  Der Schlitten fährt !!!

Große Freude . Für 2 Minuten.

Was war passiert.  Starke Geräusche aus dem Motor .

Ich war mir 100% Sicher. Motor ausgebaut und zerlegt. alles geprüft.

Kein Lager defekt . Nichts. 100% nicht der Motor.

Getriebe zerlegt und siehe da.  So gut wie kein Fett.  Nicht zu sparsam mit  Fett gefüllt und alles lief.

Endlich.

 

Nun musste der Strom noch über eine Energiekette nach vorne zum Schlitten geführt werden, um dort die Klemmzange zur Arbeit zu verhelfen.

Auch dieses Problem war lösbar.

 

Jetzt  musste die Elektrik nur noch vom Schreibtisch in die Sackkarre. Hört sich einfach an, ist es aber nicht.

Wo geht welches Kabel hin und welche Spannung liegt wo an. Da ich aber für jeden Spannungsbereich andere Farben verwendet habe, ging auch die Aufgabe irgendwann von statten.

Da viel mit auf, das ich  keine Griffe an der Sackkarre habe.

Also in den Baumarkt und erst mal Winkel Messen an Sackkarren, um herauszufinden, welche Länge und welcher Winkel des Griffes ist angenehm und in meinem fall auch machbar.

Abermals das Schweißgerät rausgeholt und Griffe geschweißt. Halterung für Schalter Klemmzangen gelasert und auch das Wochenende war rum.

Zanderbeute

Zanderbeute

Alles passte an Ort und Stelle und auch die  Letzte Schraube hat ihren Platz gefunden.

Dachte ich.

 

Erste Inaugenscheinnahme meines Vaters endete mit der Frage

 

Wo ist das Licht?

Welches Licht. ?

Das Licht damit ich auch in der Dunkelheit mein Bienenvolk im Wald finde.

mit Beute beladen

mit Beute beladen

War ich froh, das ich einen 12Volt Zigarettenanzünder gewählt hatte, denn so konnte auch dieses kleine aber nervenaufreibendes Detail über einen einfachen Zigarettenanzünder aus dem Baumarkt gelöst werden.

 

Jetzt musste nur noch alles wieder zerlegt werden, lackiert werden und jede Schraube mit Sicherungsmittel eingesetzt werden.

1,5 Wochen später passend zu Weihnachten war es endlich geschafft.

 

Sackkarre 3.0 kann endlich ausgiebig getestet werden.

 

 

 

 

 

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