Monatshinweis September

Im Monat September sollten die Maßnahmen zur Ein- und Überwinterung der Völker abgeschlossen werden.,d.h., die Honigernte ist im Keller, Langzeitbehandlung gegen Varroose  sowie Einfütterung sind erledigt.  Danach beginnen die Völker mit der Aufzucht der Winterbienen. Diese sollten nicht mehr als nötig mit (unnützen) Arbeiten wie Einlagerung und Bearbeiten des Winterfutters belastet werden.

In unserem Verein wird überwiegend ein Stärkesirup verwendet, mit dem die Bienen bei Einfütterung von ca. 16 kg gut „über den Winter“ kommen. Es können immer noch die Königinnen ausgetauscht werden, wenn erforderlich, oder ein schwächelndes Volk durch Aufsetzen über einer Zeitung mit einem Starken vereinigt werden. Die kleiner als 6 Brutwaben sollte kein Volk sein, alles was kleiner ist sollte auf gelöst werden, denn es hat keine chance zu überwintern.

Die Bienenvölker verbrauchen in der Regel bei Brut 2 kg, ohne Brut 1 kg pro Monat. Während der kommenden „Winterruhe“ sollte der Futtervorrat überprüft werden. Damit sollte man zumindest einmal nach Abschluss der Einfütterung beginnen, da dann eine mögliche „stille“ Räuberei noch korrigiert werden kann.  Zur Überprüfung eignet sich eine Federzugwaage, mit der die Beute einseitig hochgezogen wird. Die hierzu benötigten Vorrichtungen sind einfach selber herzustellen.

Eine zweizargige Beute mit Varioboden und Bienen wiegt etwa 17 kg. D.h., dass man nach Einfütterung unter Hinzurechnung von Pollenvorräten mit 35 kg Gesamtgewicht auf der sicheren Seite ist. Bei einseitiger Wägung sollte die Waage etwa 17 – 18 kg anzeigen. Die Beute sollte dabei nicht weit vom Boden abgehoben werden, um das Gewicht nicht allzusehr auf die verbleibenden „Standbeine“ zu verlagern.

 

Monatsbeitrag August 2015

Traveler

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Im August und September werden die Grundlagen für das nächste Bienenjahr gelegt.

Nach der Abschleuderung sollten alle Völker und Ableger 5 bis 7 Kilo Futter bekommen. Maisstärke oder Futterrübensirup haben sich bestens bewährt und werden zügig eingelagert.

Für Futterteige brauchen die Bienen viel Zeit und sind daher für einige zügige Varrose  Dezimierung nicht geeignet.

Sobald die Futterzargen oder Eimer geleert sind, muss die Behandlung erfolgen.

 

Dazu ist es wichtig Bodenschieber oder Pappstreifen in den Boden zu legen. Nur so kann eine Überprüfung der Wirksamkeit unserer Behandlungsmethode erfolgen.

Bestens bewährt hat sich bei Ameisensäure das Schwammtuch verfahren. Dabei werden pro Wabe 2ml gekühlte Säure auf ein Küchentuch aufgetragen und oben auf die Rähmchen gelegt. Ausschlaggebend ist das Raumvolumen der Beute. Also 20 ml bei einer Zarge und 40ml bei 2 Zargen.

Sicher verdunstet bei jedem Wetter der Nassenheider Professional Verdunster.

Dieser wird in einer Leerzarge oben aufgesetzt.

Falls kein akuter Behandlungszwang besteht wirken auch Thymol Produkte, da die Wirksamkeit erst nach 10 bis 14 Tage einsetzt. Als Vorschlag ist hier Api Life Var oder Thymovar einsetzbar.

Nach der ersten Behandlung können die Bienen weiter aufgefüttert werden.

In unserer Gegend haben sich 15 Kilo Sirup als ausreichend herausgestellt.

Für die zweite Gabe kann dann auch Futterteig oder eine selbst hergestellte Zuckerlösung  (im Verhältnis 3 Kilo Zucker auf 2 Liter Wasser) verwendet werden.

Wichtig ist die gute Futterabnahme. Falls diese stockt, muss das Volk kontrolliert werden. In der Regel ist die Königin alt, krank, nicht ausreichend begattet oder das Volk hat eine zu Hohe Varroa Belastung.

Sichere Zeichen sind räubernde Bienen und Wespen.

 

 

 

 

Monatsbeitrag Juli 2016

Durch dauerhaften Regen ist die Lindenblüte bald vorbei, nach der Lindenblüte ist das Bienenjahr in unseren Region vorbei. In diesem Jahr dürfte der Honigertrag zumindest bei der bevorstehenden Sommerernte überdurchschnittlich schlecht sein durch Regen. Der Höchststand der Volksentwicklung ist jedoch erreicht, Zu- und Abgang an Bienen halten sich gerade noch die Waage. Nur die Ableger legen noch bezüglich der Individuenzahl kräftig zu, bei guter Fütterung. Sie sollten bis zur Einwinterung mindestens 6 Wabengassen belagern, ansonsten kann man sie mit schlupfreifen (bienenfreien) Brutwaben aus anderen Völkern jetzt noch verstärken.

Es sollte immer noch auf Anzeichen für Schwarmtriebigkeit geachtet werden und diese durch geeignete Maßnahmen verhindern. Eine wöchentliche Kontrolle (spätestens alle 9 Tage) ist immer noch angesagt. Darüber hinaus sind die Gerätschaften für die Sommerernte vorzubereiten, Futtergeschirre zu säubern und bereitzuhalten und in diesem Zusammenhang natürlich auch die Beschaffung des Winterfutters und der Varroose-Behandlungsmittel zu planen bzw. einzuleiten. So wie es aus sieht wird der Sommer nicht den erwarteten Honig bringen wie das Frühjahr.

Monatsbeitrag Juni

Der erste Frühjahrshonig ist abgeschleudert (hoffentlich). Die meisten Honige haben einen Wassergehalt von 16 bis 17% und kandieren innerhalb von Tagen. Dieses Jahr hatten wir ein gute Frühtracht von durchschnittlich 25Kg. Die Lindenblüte steht in den Startlöchern.

Der Juni ist der beste Monat zur Völkervermehrung.

Für kleine Imkereien oder Hobbyimker lohnt es sich Zuchtmaterial vom Züchter zu Kaufen oder bei einem guten Imkern umzularven. Mittels eines Anbrüters können Bienenlarven auch über eine größere Entfernung transportiert werden. Viele Imker bieten auch schlupfreife Zelle oder unbegattete Bienenköniginnen an.

Zuchtstoff und Bienenköniginnen bittet zur Zeit Michael Wölfel an.

Ein ausreichendes Raumangebot lässt die Völker weiterhin wachsen.

Ableger und Begattungskästchen müsssen wöchentlich kontrolliert und gefüttert werden.

Eine Schwarmkontrolle sollte weiterhin erfolgen. Auch wenn das Wetter momentan sehr Verregnet ist Brüten unsere Völker weiter und brauchen weiter genug Raum, sonst Schwärmen die zuängsitzende Völker sofort bei sicherem Wetter.

So bald das Wetter besser wird fängt die Linde an zu Blühen, feuchtigkeit ist vorraussetzung für eine gute Lindentracht.

Erst ab den 24. Juni ist langsam entwarung für den Schwarmtrieb.

 

 

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