Spende der Volksbank Heinsberg

500 Euro Belohnung
für unser Engagement

Spende der Volksbank

Das Vorstandsmitglied der Volksbank Heinsberg, Klaus-Dieter Kroll, und der Leiter des
Vertriebsmanagements, Thomas Back, haben uns anlässlich des jährlich in Heinsberg
stattfindenden Spendentages in der Volksbank Heinsberg mit 500 Euro für unser
ehrenamtliches Engagement belohnt. Bankdirektor Kroll war voll des Lobes für
unseren Verein und unsere Ehrenamtler. „Ohne Menschen wie Sie, die sich
uneigennützig für ihre Mitmenschen einsetzen, wäre so mancher Verein oder die ein
oder andere Institution nicht überlebensfähig. Wer sich für andere stark macht, soll für
sein ehrenamtliches Engagement auch belohnt werden. Aus diesem Grund bin ich sehr
froh Ihnen heute im Sinne unserer genossenschaftlichen Ausrichtung wieder 500 Euro
übergeben zu dürfen“, so Kroll.
Das Foto zeigt uns bei der Spendenübergabe mit Volksbank-Vorstandsmitglied
Klaus-Dieter Kroll (links) und Filialleiter Heiner Windeck (rechts).

Montasbetrachtung Juli 2017

In diesem Monat werden die Grundlagen für 2018 gelegt.

In unserer Region endet die Tracht zum Ende des Monats. Aber Keine Regel ohne Ausnahme.

An einigen Stellen tragen unsere Bienen Blatthonig ein. Wenn unsere Völker noch keinen Varroadruck haben, kann mit dem Abschleudern bis Mitte August gewartet werden.

 

Blatthonig 

Dann sollte aber alles zügig gehen. Am Besten erntet man seine Bienenvölker früh morgens ab, weil dann die Flugbienen noch nicht unterwegs sind.

Dadurch ist auch eine Räuberei weitgehend ausgeschlossen.

Nach dem Abernten werden die Völker in einem Zug gefüttert. Dabei reichen für die erste Gabe 4 bis  5 Liter oder Kilo Futter. Jeder kann selber entscheiden, ob er mit Sirup oder mit Futterteig füttert.

Flüssigfutter wird in 1 bis 2 Tagen abgenommen. Dadurch kann schnell mit der Varroabehandlung begonnen werden. Für die gleiche Menge Futterteig oder Kristallzucker brauchen unsere Immen mindestens 1 Woche.

Alte, dunkele Waben, Drohnenrahmen sollten entfernt werden. Ausgeschleuderte Waben können über eine Leerzarge aufgesetzt werden. Diese ist notwendig, damit die Völker die oberen Zargen leer tragen und nicht dort einlagern.

Alte oder mangelhafte Königinnen können jetzt ausgetauscht werden

Auch ist jetzt die Beste Zeit für Fluglinge zu erstellen, sodass ausreichend Völker für die Einwinterung zur Verfügung stehen.

Viele andere Fragen können auch auf unserem Sommerfest am 15.07 in Oberbruch, bei Michael Wölfel, diskutiert werden.

Weiterhin findet ja ein reger Austausch auf unserem Lehrbienenstand in Braunsrath statt.

 

 

Monatsbetrachtungen Juni 2017

   Lindenblüte

 

 

Ende Mai Anfang Juni wurde die Frühtracht ausgeschleudert. In diesem Jahr konnten wir in unserer Gegend trotz der späten Frost Nächte noch eine durchschnittliche Honigernte einfahren.

Der Honig ist relativ trocken und innerhalb von wenigen Tagen kristallisiert.

Mit dem Beginn der Lindenblüte kommt wieder reichlich Nektar in den Bienenstock. Bei einer ersten Nachschau konnte ich schon dunkeln (Wald) Honig feststellen. Brombeere und Faulbaum liefern jetzt auch einen wichtigen Beitrag.

Der Juni ist in diesem Jahr der optimale Zucht Monat, denn es sind ausreichend Drohnen vorhanden und Ableger ziehen willig ihre neue Königin an.

Am 18.06 wird auf der Standbegehung in Gereonsweiler, bei Hubert Hendelkens, nochmal das Thema Zucht und Umlarven vorgeführt. Anschließen werden nochmals Anbrüter erstellt, um Buckfastmaterial umzularven.

Eine Schwarmkontrolle muss in diesem Monat noch im 7 Tagen Rhythmus erfolgen. Die Bienenvölker brauchen regelmäßig Platz, das heißt lieber eine Zarge mehr auf setzen.

Weiterhin sollte die Varroa im Focus unserer Arbeiten sein.

Krüppelbienen, deformierte Flügel sind ein Alarmzeichen. Dann sollte konsequent die Brut entnommen und diese mit 15% Milchsäure behandelt werden.

Der Juni ist auch noch ein ausgezeichneter Bau Monat. Mittelwände am Brutnest platziert werden zügig ausgebaut.

Ableger und Begattungskästchen müssen wöchentlich auf Futter kontrolliert werden. Diese kleinen Einheiten brauchen viel Futter oder Honig.

 

 

Montasbetrachtungen Mai 2017

Liebe Imkerfreunde

der Monat Mai hat uns bis jetzt zur Verzweifelung gebracht.

Kalt, Regen, Frostnächte, welche unsere Obstblüte massig schädigten und Temperaturen bis 25 Grad.

Die Akazie und die Walnuss sind beim Austrieb erfroren.

Diese Wetterlage konnte niemand vorhersagen.

Einige Imker haben keinen Honig geerntet, die Völker haben sich einfach nicht entwickelt. Andere haben volle Honigräume.

Bei der wöchentlichen Nachschau sollten alle Pollen und Honigwaben nach oben gehängt werden. Unsere Königinnen brauchen Platz. Bei Schwarmstimmung reicht es nicht Mittelwände zu geben, man sollte ausgebaute, helle Waben ans Brutnest schieben und gedeckelte Brutwaben in den Honigraum hängen.

Viele Königinnen Züchter beginnen jetzt erst mit der Zucht, die Belegstellen schieben die Eröffnung nach hinten. Also nicht verzweifeln, die Anderen sind auch nicht besser.

Jetzt aber zu positiven, mit dem Ende der Rapstracht sollte geschleudert werden.

 Jana Schippers hilft Opa Hubert bei der Ernte im perfekten Outfit

 

Wichtig ist hierbei eine Kontrolle des Wassergehaltes, viele haben einen Refraktometer, die anderen müssen nur im Verein fragen und sich ihren Honig messen lassen.

Beim Schleudern sollte der  allerhöchstes Hygiene Maßstab gesetzt werden. Bei Fragen steht unser Honigsachverständiger Jo Beckers, sowie alle Vorstandsmitglieder zur Verfügung.

Ein Beispiel ist das oben eingeblendete Bild im Schleuderraum Hubert Hendelkens in Gereonsweiler.

 

Monatsbetreachtungen April 2017

Rapsfeld 2017

Der April hat hat allen Prognosen Lügen gestraft.

Der Raps blüht!!!!

18 Tage früher als die langfristige Prognose.

Die Honigräume müssen drauf und Futterwaben raus. Wenn vorhanden sollten, 4 bis 5 ausgebaute Waben und angrenzend Mittelwände gegeben werden.

Jeder Tag entscheidet. Warte ich kommt es zur Schwarm Stimmung erweitere ich, ist alles in Ordnung.

Wichtig ist die Vorbereitung der nächsten Honigräume. Bleibt es bei der Wetterprognose, ist eine Errweiterung in der nächsten Woche erforderlich.

Wir haben schon einmal am 28 April geschleudert.

Im Prinzip beginnt jetzt die Material Schlacht. Ansonsten haben wir zur Ostern die ersten Schwärme.

 

Monatsbetrachtungen März 2017

Der März beginnt mit kühlen Temperaturen und Regen.

Unsere Völker sollten auf Futter kontrolliert werden, der Boden gereinigt und die Mäusegitter herausgenommen werden.

Verkotete Waben müssen herausgenommen werden. Schwache Völker können auf einen Raum eingeengt oder über ein starkes Volk aufgesetzt werden.

Mit dem Beginn der Salweidenblüte haben unsere Völker mit dem Brutgeschäft begonnen und brauchen Platz, Völker mit extrem hohen Gewicht sollten Futterwaben entnommen und durch Leerwaben ersetzt werden.

Wanderimker können schon jetzt nach geeigneten Plätzen ausschau halten.

Bei Wanderungen aus dem Kreisgebiet heraus ist ein Gesundheitszeugnis zwingend erforderlich.

Futterkranzproben werden durch Michael Wölfel und Josef Louis in den nächsten Wochen gezogen.

Bei Wanderungen sind die neuen Sperrgebiete im Kreis Heinsberg zu beachten. Ein heraus oder hereinwandern ist nicht erlaubt. Zur Zeit werden die mit amerikanischer Faulbrut betroffenen Imkerstände saniert. Einige Fotos findet ihr auf der Homepage KIV-HS vom Kreisimkerverband Heinsberg. Im dritten Sperrgebiet werden weitere 16 bis 20 Proben gezogen werden.

Die Ergebnisse stehen noch aus. Bisher ist auch noch ein Imker mit geringer Sporenbelastung gefunden worden. Diese Völker werden durch Bauerneuerung und reinigen der Beuten saniert.

Problematisch stellt sich zur Zeit der Kauf von Mittelwänden dar. Man sollte nur bei Imkerfachgeschäften Wachs kaufen, welche eine Analyse mitsenden können. Kohlenwasserstoffgehalte von 14 % sind in Ordnung. Höhere Werte weisen auf eine Verfälschung mit Stearin oder Paraffin hin.

 

 

 

 

 

Februar 2017 mit den Faulbrutinformationen des Kreises Heinsberg

überwinterte Maus

Anfang dieses Monats erreichen die Temperaturen Flugwetter. Unsere Bienen konnten sich nach der Kälteperiode entleeren und beginnen so langsam wieder mit dem Brutgeschäft.

Einige Völker sind an Nosema erkrankt. Auf oder in den Beuten sind Kot Spritzer zu erkennen.

Andere sind an Varrose eingegangen oder vom Futter abgerissen und verhungert.

Alle toten Völker werden abgeräumt oder verschlossen. Beuten und Rähmchen sollten zeitnah eingeschmolzen und gereinigt werden.

Fluglöcher müssen kontrolliert werden. Diese können durch tote Bienen verstopft sein, dabei kann auch das Bodenbrett gereinigt werden.

Die Faulbrut Untersuchungen im Bereich Oberbruch und Orsbeck sind noch nicht abgeschlossen.

In den nächsten Woche/Wochen wird das Veterinäramt ein Sperrgebiet einrichten und Maßnahmen zur Sanierung vorschreiben.

Hier wieder in Fettschrift die aktuelle Information des Kreises Heinsberg damit ihr nicht lange suchen müsst:

Aktuelle Informationen zur Amerikanischen Faulbrut

Nachdem in einer Bienenhaltung in Heinsberg-Oberbruch der Ausbruch der „Amerikanischen Faulbrut“ amtlich festgestellt worden ist (bisher bestand nur der Verdacht des Ausbruchs), hat das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt ein Sperrgebiet eingerichtet. Da es neben der Bienenhaltung in Oberbruch noch 2 weitere Bienenhaltungen in Wassenberg-Orsbeck gibt, bei denen der Verdacht des Ausbruchs besteht (die amtliche Feststellung steht noch aus, weil nicht alle gesetzlichen Merkmale für eine amtliche Feststellung vollständig erfüllt sind), hat das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt das Sperrgebiet rein vorsorglich auch schon auf diesen Bereich ausgedehnt. Die Errichtung des Sperrgebietes ist mit der „Tierseuchenverordnung zum Schutz vor der Amerikanischen Faulbrut der Bienen vom 02.02.2017“ verfügt worden. Die Tierseuchenverordnung ist am 03.02.2017 durch Veröffentlichung im Internet öffentlich bekannt gemacht worden. Sie tritt damit am 04.02.2017 in Kraft.

 

Hinsichtlich der getroffenen Regelungen für das Sperrgebiet wird auf den Text der Tierseuchenverordnung (siehe unten: Dokumente) und die zugehörige kartografische Darstellung verwiesen.

 

Alle Bienenhalter, die Bienenvölker im Sperrgebiet halten, sind nach der Tierseuchenverordnung verpflichtet, die von Ihnen im Sperrgebiet gehaltenen Völker und deren Standort dem Landrat des Kreises Heinsberg, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, Valkenburger Straße 45, 52525 Heinsberg, schriftlich, telefonisch (Tel.-Nr. 02452/13-3909, 02452/13-3914 oder 02452/13-3902) oder per E-Mail (veterinaeramt@kreis-heinsberg.de) anzuzeigen.

 

Stand: 03.02.2017

 

 

Dokumente:

 

Schon jetzt sollten die Planungen für die kommende Saison beginnen, z.B  Rähmchen vorbereiten, Beute reinigen und Stellplätze überprüfen.

Bienen und Beuten im Sperrgebiet dürfen nicht verstellt werden. Bienenvölker dürfen nicht verkauft oder verschenkt werden.

 

 

Monatsbetrachtungen Dezember 2016

Der Dezember ist kalt und frostig gestartet. Der ideale Monat zur Varrose Behandlung.

Leider hat der ein oder andere Imker schon Verluste zu vermelden. Die Viren Belastung ist in diesem Jahr recht hoch. Um diesen keine weitere Chancen einzuräumen, muss die Varroa gegen Null gebracht werden.

Der Dezember ist aber auch ein Monat der Freude und Besinnung. Einige tollte Weihnachtsmärkte wurden von unseren Imkern beschickt. Biete sendet mir Fotos zu, welche ich dann veröffentlichen kann.

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Zur Zeit wird die Jahreshauptversammlung vorbereitet und Online, als auch per Brief rechtzeitig verschickt. Unter Termine sind vorab schon mal die wichtigsten Vereins- oder Verbandstermine eingestellt.

Einige Mitglieder werden nach Celle zum Berufsimkertag Nord, mit einer großen Ausstellung, fahren.

Der Imkertag in Münster soll ebenfalls besucht werden, Meldet euch bei Michael, Peter oder beim Unterzeichner, wir werden das ganze koordinieren.

Beim Bauwagen geht es auch bald weiter. Peter Kolen hat die Isolierung bestellt, sodass der Innenausbau bald beginnen kann. Peter ist hier der Ansprechpartner.

Falls jemand noch für den Bauwagen spenden möchte oder dies bis jetzt vergessen hat, der Verein ist für jede Unterstützung dankbar. Firmen können ebenfalls Spenden und eine Firmentafel am Bauwagen anbringen lassen.

 

Josef Louis

Monatsbetrachtungen November 2016

Seit dem 06.11.2016 sinken die Temperaturen. Unsere Bienen gehen daher aus der Brut und langsam in die Wintertraube.

Eine Oxalsäurebehandlung kann daher Ende des Monates erfolgen. Die Bodenschieber sollten entfernt werden. Falls noch nicht geschehen müssen Mäusegitter, bei Böden mit mehr als 8 mm Flughochhöhe, angebracht werden.

Beim Anbringen keine Maus in der Beute einsperren. Sichere Anzeichen für eine Maus im Bienenkasten sind Laub- und Grasreste auf dem Bodenbrett. Falls sie sich schon länger eingenistet hat liegen große Wachsstücke auf dem Boden.

Völker die beim Anheben zu leicht erscheinen, sollten jetzt noch Futterwaben beigehängt werden. Falls keine Vorräte mehr vorhanden sind, sollte die Beuten markiert werden und im Laufe des Winters auf Futtervorrat kontrolliert werden. Von stärkeren Völkern kann man dann Waben entnehmen.

Kleine Völker, auch mit zu wenig Futter, können mit einem Zwischenboden (Drahtgraze und einem kleinen Flugloch) über starke Völker aufgesetzt werden. Dadurch hält sich ihr Futterverbrauch in Grenzen.

Unsere Beuten und Stände sollten für kommende Stürme, Hochwasser oder starkem Schneefall überprüft werden. Bei starkem Frost lohnt es sich auch Netze über die Beuten zu spannen, damit Spechte keine Chance haben.

Ansonsten ist der Winter schon die Vorbereitungszeit für die kommende Saison.

Beuten überprüfen, Waben schmelzen, Rähmchen und Bienenkästen bauen. In unserem Verein finden wieder verschiedene Kurse statt.

 

Josef Louis

46. “Süddeutsche Berufs & Erwerbs Imkertage” in Donaueschingen

Vom 20 bis 24.10.2016 waren Ron, Peter Jakob, Alexander und Josef vom Imkerverein Kirchhoven in Donaueschingen. Neben Fachseminaren wurde weitere Vorträge besucht. Zum Beispiel das Tagesseminar

Finanzierung – Rentabilität – Liquidität – für Imker und Existenzgründer

oder Vorstellung der Imkerei Frank Osterloh Vorsitzender der Berufsimker Nord

 

Fachseminar

Berufsimker Frank Osterloh

Berufsimker Frank Osterloh

Interessant war das Fachgespräch über Bienenwachs mit der Firma Ameluxen. Nach einer halben Stunde war uns klar, dass reines Bienenwachs seinen Preis hat und viele verfälschte Produkte auf dem Markt sind. Unser Resümee aus der ganzen Geschichte ist eine gemeinsame Umarbeitung unseres Wachses.

Wachsfachgespräch mit Ameluxen 20161022_125915-min 20161023_104215-min 20161023_085051-min 20161022_124357-min img-20161024-wa0001-min20161022_124236-min

Riesige Auswahl technischer Geräte

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