Monatsbeitrag März

Monatsbetrachtung März 2016

Der März beginnt relativ kühl. Dennoch brüten unsere starken Völker und sitzen in einer lockeren Traube oder haben diese schon ganz aufgelöst.

Der Futterverbrauch steigt auf 3 bis 4 Kilo. Daher ist eine Kontrolle wichtig. Für mich gibt es nicht unschöneres, als ein verhungertes Bienenvolk.

Bei steigenden Temperaturen sollten die Mäusegitter entfernt werden, da die Weidenblüte unmittelbar bevor steht. Schwerbeladene Sammlerinnen können so ihre wertvolle Fracht direkt in den Bienenstock transportieren. Sie sind auch ein Zeichen für weiselrichtige Völker.  Schlecht legende, schwache oder drohnenbrütige Völker erkannt man daran, dass nur einzelne Bienen mit kleinen Pollenhöschen heimkehren.

Spätestens jetzt sollten Beuten und Mittelwände vorbereitet und die persönliche Ausrüstung wieder griffbereit sein.  Smoker, Handschuhe und Schleier werden zwar nicht immer benötigt, sind aber je nach Laune der Bienen hilfreich.

Wer außerhalb der Kreisgrenze wandert muss rechtzeitig ein Gesundheitszeugnis beim Veterinäramt beantragen. Bei Völker Kauf oder Verkauf ist ebenfalls auf ein Gesundheitszeugnis zu achten, falls die Bienen außerhalb der Kreisgrenze kommen.

Bei Fragen stehen unsere Bienensachverständige zur Verfügung.

Neue Klotzbeute

 

 

Die fertigeKlotzbeute Reiben an der Warze bringt Glück!!!

Die fertige Klotzbeute
Reiben an der Warze bringt Glück!!!

Hallo liebe Leute groß und klein, kennt ihr mich?

Ich bin Ambrosius, der gute Geist der Sondkull. Ich bin so froh, endlich hier gelandet zu sein. Es war eine lange Reise bis ich hier angekommen bin. Ich bin nämlich schon sehr, sehr alt. Vor mehr als hundert Jahren wurde ich als ganz kleines Bäumchen gepflanzt. Ich sah viele Sonnenaufgänge und viele Sonnenuntergänge. Ich sah oft das Frühjahr, den Sommer, den Herbst und den Winter kommen und gehen. Ich wurde größer und größer.

Alle sahen immer nur den Eichenbaum wachsen. Doch den  Ambrosius, der innen gefangen war, den sah keiner. Nach vielen Jahrzehnten hörte ich eines Morgens im Wald eine Motorsäge. Nun war mein Tag gekommen, ich wurde auch gefällt. Ich wurde von einigen netten Imkern aufgeladen und hierher gebracht. Ein paar Tage später spürte ich die ersten Hammerschläge und ich wusste, meine Freiheit nahte. Da hatte doch tatsächlich Jemand entdeckt, dass ich, der alte Ambrosius in diesem Baum stecke. Er schlug Stunde um Stunde, immer kam ein Stück mehr von mir zum Vorschein.

Und nun, bin ich hier und aus lauter Dankbarkeit diene ich nun vielen tausenden, fleißigen Bienen als Heimat und wache über die Sondkull. Ich hoffe, ihr habt alle eure Freude an mir.

 

Liebe Grüße euer

Ambrosius

geschlossene Tür damit die Bienen zur Ruhe kommen

geschlossene Tür
damit die Bienen zur Ruhe kommen

geöffnete Rückseite mit Blich auf ein Mini Plus Volk

geöffnete Rückseite mit Blich auf ein Mini Plus Volk

Der Mund dient als Einflugloch

Das Gesicht nimmt Konturen an, der Mund wird einmal das Flugloch

Das Gesicht nimmt Konturen an, der Mund wird einmal das Flugloch

Unsere Klotzbeute, aus Pappelholz, im Naturlehrpfad Sandkoul in Kirchhoven ist nach jahrelangem Einsatz nicht mehr zu retten. Daher haben wir uns entschlossen eine neue Klotzbeute, diesmal aus langlebiger Eiche, zu fertigen. In den nachfolgenden Bildern wird der Fortschritt in den nächsten Wochen dokumentiert.

Frank Louis schnitzt unsere neue Klotzbeute

Frank Louis schnitzt unsere neue Klotzbeute

Durch Forstarbeiter wird der Stamm fachgerecht verladen

Durch Forstarbeiter wird der Stamm fachgerecht verladen

Hubert Hendelkens hat einen Eichenstamm gespendet

Hubert Hendelkens hat einen Eichenstamm ca. 2 Meter hoch und 80 cm im Durchmesser für die neue Klotzbeute gespendet

Michael Wölfel beim Aushöhlen des Stammes darin kommt eine Miniplusbeute mit Tür

Michael Wölfel beim Aushöhlen des Stammes
darin kommt eine Miniplusbeute mit Tür

Michael und Josef stellen die Klotzbeute in der Sandkoul auf

Michael und Josef stellen die Klotzbeute in der Sandkoul auf

Frank Louis vom Gartenbauverein und Michael Wölfel

Frank Louis vom Gartenbauverein und Michael Wölfel

Beuten Hebe- und Transportkarre

 

Sackkarre 3.0

 

Zum Projekt:

Daten zum Projekt

24 Volt 140 kg Klemmkraft zur Sicherung der Zargen

Karre 3.02 Akku 26 Volt 9 AH

12 Volt Zigarettenanzünder

Hebe Höhe 95 cm

Geschwindigkeit 15 cm pro Sekunde

Geschwindigkeit der Sackkarre max 20 kmh

 

 

Nach der ersten Eigenbau Sackkarre  1.0   war die Idee geboren, eine Sackkarre zu bauen, die einem das Imkern noch mehr erleichtert.

 

Im Internet hat man ein breites Angebot solcher Sackkarren und kurzerhand wurde eine Sackkarre mit Hebefunktion aus  Polen bestellt.

Es war definitiv eine Erleichterung, aber…….

Transport und Hebekarre

Transport und Hebekarre

Für unsere Bedürfnisse nicht das richtige.

Deshalb wurde ihr erstmal ein elektrischer Antrieb verpasst.

Gesagt getan,

Quad Achse bestellt, 350 Watt Stirnrad Motor mit Steuerung und ein Lithium Akku mit 36 Volt.

Ein paar Wochenenden später lief sie endlich.

Sackkarre 2.0 musste sich einem Praxistest unterziehen.

 

Nachteile:

Nur 1 Rad angetrieben, da bei einer Starrachse sonst kein kleiner Wendekreis möglich ist.

Normale Schubkarren Reifen haben kaum Grip bei nassen Wiesen oder aber bei der kleinsten Wurzel im Wald.

Winkel von Ladefläche (Gabeln zu Sackkarre ) nicht optimal.

Sackkarre kippt beim beladen erst mal nach vorne und Reifen stehen dann in der Luft

 

Vorteil: Leicht, Auf normalen Feldwegen ist ein Arbeiten ohne Ermüdung möglich.

 

 

 

Was uns schon immer gestört hat. Die Klemmfunktion.

elektronische Anpressbacken

elektronische Anpressbacken

Ein seitliches Kippen der oberen Beuten ist vorprogrammiert.

Bei Styropor Beuten ist eine Beschädigung nicht zu vermeiden.

Ich möchte auch mal einen großen Hobbock oder Futter  transportieren.

 

Sprich.  Alle im Internet angebotnen Sackkren sind wirklich sehr gut, sowohl von der Qualität als auch von den Lösungs- ansetzten der einzelnen Probleme.

Leider ist aber keine auf meine individuellen Probleme und Bedürfnisse abgestimmt.

 

Wir transportieren die Beuten immer mit Boden um ein Herauslaufen von Honig usw. im Auto/ Anhänger zu vermeiden.

 

Also habe ich mich nach langem hin und her dazu entschieden, eine Sackkarre zu bauen, die genau meinen Anforderungen entspricht.

 

Zuerst mal wurde in einem 3 D Zeichenprogramm die groben Abmessungen bestimmt und angefangen ein Lastenheft zu erstellen.

Was soll die Sackkarre können.

 

 

Allradantrieb mit Differenzialgetriebe

Allradantrieb mit Differenzialgetriebe

  1. AS Reifen( Asynchron Profil) analog einer Bodenfräse
  2. Antrieb über Differenzial damit genug Traktion vorhanden ist und ein Wenden auf der Stelle möglich ist.
  3. Heben und Senken voll elektrisch mit oberem elektrischem Endanschlag.
  4. Klemmzangen zwischen der 2. und 3. Zarge, damit ein seitliches Weckkippen verhindert wird.
  5. Modular aufgebaut um Änderungen vornehmen zu können.
  6. 12 Volt Anschluss um Zusatzgeräte ( Luftpumpe beim Bedampfen) verwenden zu können
  7. Eine Lampe

 

Als erstes habe ich mir Bosch Rexroth Profile in den Abmessungen 40x40mm und diverse Verbindungen/ Nutensteine usw. bestellt.

Bei der Achse und dem Antriebsmotor viel die Wahl auf einen Krankenfahrstuhl, der seit Jahren bei einem guten Freund in der Garage ungenutzt stand.  Defekt natürlich.

Hebe- und Senkfunktion wurde mit  dem Motor aus der Sackkarre 2.0 realisiert. Als weitere Untersetzung wurde zusätzlich ein handelsübliches Markisen Getriebe mit einer Untersetzung von 13/1 gewählt.

Als Klemmzangen Antrieb habe ich einen 24 Volt Linearhubmotor aus dem Internet erstanden.

Die benötigte Energie liefern 2 Lithium Akkus aus dem Fahrrad Sektor.

2 deshalb, weil der Antriebsmotor eine real Aufnahme von bis zu 40Ampere hat und das einem Akku auf Dauer zu sehr belasten würde.

 

Nun wurde die Spenderachse und der Motor aus dem Krankenfahrstuhl ausgebaut und wie sollte 20151227_104435es anders sein, nicht nur die Elektrik war defekt, nein auch ein Kugel- und ein Gleitlager war defekt.

Also kurzerhand ein  neues Gleitlager auf der Drehbank gedreht und alle anderen Lager ebenfalls ausgetauscht.

Lack drauf und alles sieht nicht nur wie neu aus, sondern läuft auch Reibungsarm.

 

Die defekte Steuerung wurde durch eine Standrat Streuung aus dem Internet für Elektro Scooter ersetzt.

Die 12 Volt für den Zigarrenanzünder Anschluss wurde durch einen einstellbaren PWM Regler realisiert.

Ebenfalls die 24 Volt für den Klemmzangenmotor.

Als Gasbetätigung,  sowohl für Vor- Rückwärts als auch für Hoch und Runter habe ich ein Daumengas mit Zusatzschalter verwendet.

Für die Klemmzange einen einfachen Schalter für Fensterheber, der über Relais den Laststromkreis des Motor schaltet.

 

Jetzt begann das Basteln.

Die gesägten Profile zu Verbinden war da, noch neben der Elektrik, der angenehme Teil.

Die gesamte Elektrik wurde zuerst auf dem Schreibtisch verkabelt und mit Hilfe von 3 kleinen 12 Volt Akkus und einem Motor aus einem Akkuschrauber ausgiebig getestet. Die einen oder anderen Sicherungen später dann auch zufrieden stellend. Die beiden Hauptregler für Vor/Rück und Hoch/ Runter wurden dann zusätzlich in einem Gehäuse vergossen, um die Wärmeabfuhr zu verbessern.

 

 

Oft wurde geflucht und bis in die  Nacht hinein ein Halter neu konstruiert um ihn dann erneut Lasern zu lassen.

Irgendwann passte dann auch der Motor und die Felgen konnten mit Adapterplatten verschweißt werden.

Schnell noch die AS Reifen aufgezogen und ich hatte einen Rohling der Sackkarre.

Weiter ging es mit dem  Schlitten zum Rauf und Runter fahren.

4  Kant Profile bestellt und ein paar Kugellager, sowohl für die Führung links und rechts, als auch vorne und hinten.

Kurze Zeit später fuhr der Schlitten auch schon händisch hoch und runter

Nun musste der Schlitten mit dem Motor ja irgendwie interagieren

Also eine 4 Kantwelle durch das Schneckenradgetriebe gesteckt, nachdem diese einen kurzen Besuch auf der Drehbank hatte und die Enden endlich rund waren.

2 Stehlager ( Flanschlager) an den gelaserten Haltern befestigt und den Motor über ein Kreuzgelenk mit dem Getriebe verbunden.

Nun war die Überlegung ,ob man eine einfache Schnur oder ein Drahtseil aufwickeln will oder welche Lösung es sonst noch gibt.

Kurzerhand habe ich mich dann dank des Internets für einen Sicherheitsgurt aus einem Auto entschieden.

2 Rollen aus POM gedreht und verbaut.

Siehe da.  Der Schlitten fährt !!!

Große Freude . Für 2 Minuten.

Was war passiert.  Starke Geräusche aus dem Motor .

Ich war mir 100% Sicher. Motor ausgebaut und zerlegt. alles geprüft.

Kein Lager defekt . Nichts. 100% nicht der Motor.

Getriebe zerlegt und siehe da.  So gut wie kein Fett.  Nicht zu sparsam mit  Fett gefüllt und alles lief.

Endlich.

 

Nun musste der Strom noch über eine Energiekette nach vorne zum Schlitten geführt werden, um dort die Klemmzange zur Arbeit zu verhelfen.

Auch dieses Problem war lösbar.

 

Jetzt  musste die Elektrik nur noch vom Schreibtisch in die Sackkarre. Hört sich einfach an, ist es aber nicht.

Wo geht welches Kabel hin und welche Spannung liegt wo an. Da ich aber für jeden Spannungsbereich andere Farben verwendet habe, ging auch die Aufgabe irgendwann von statten.

Da viel mit auf, das ich  keine Griffe an der Sackkarre habe.

Also in den Baumarkt und erst mal Winkel Messen an Sackkarren, um herauszufinden, welche Länge und welcher Winkel des Griffes ist angenehm und in meinem fall auch machbar.

Abermals das Schweißgerät rausgeholt und Griffe geschweißt. Halterung für Schalter Klemmzangen gelasert und auch das Wochenende war rum.

Zanderbeute

Zanderbeute

Alles passte an Ort und Stelle und auch die  Letzte Schraube hat ihren Platz gefunden.

Dachte ich.

 

Erste Inaugenscheinnahme meines Vaters endete mit der Frage

 

Wo ist das Licht?

Welches Licht. ?

Das Licht damit ich auch in der Dunkelheit mein Bienenvolk im Wald finde.

mit Beute beladen

mit Beute beladen

War ich froh, das ich einen 12Volt Zigarettenanzünder gewählt hatte, denn so konnte auch dieses kleine aber nervenaufreibendes Detail über einen einfachen Zigarettenanzünder aus dem Baumarkt gelöst werden.

 

Jetzt musste nur noch alles wieder zerlegt werden, lackiert werden und jede Schraube mit Sicherungsmittel eingesetzt werden.

1,5 Wochen später passend zu Weihnachten war es endlich geschafft.

 

Sackkarre 3.0 kann endlich ausgiebig getestet werden.

 

 

 

 

 

Unsere Bienen im Oktober

überwinterte Maus

überwinterte Maus

Unsere Bienen im Oktober

 

  • Varroa Befallskontrolle
  • Mäuseschutz anbringen
  • Völkerbestand ordnen
  • Futterüberprüfung
  • Winterstärke abschätzen
  • Wachsarbeiten

 

Bei der Kontrollen der einzelnen Bienenvölker sollte der natürliche Varroatotenfall genau unter die Lupe genommen werden. Es gibt noch Völker mit hohem Totenfall.

Einige übergewichtige Völker haben gut geräubert und fremde Milben mit nach Hause genommen.

Mittels Nassenheider Professional Verdunster kann noch eine Behandlung erfolgen.

Laut unseren Instituten ist er der einzige Verdunster, welche auch noch bei niedrigern Nachttemperaturen wirkt.

Ansonsten muss jetzt schon über eine Winterbehandlung mittels Oxalsäure nachgedacht werden.

Im Laufe des Monats müssen Mäusegitter angebracht  oder in den Holzbeuten die kleinste Flugloch Stellung eingelegt werden.

Spitzmäuse kommen über 6 mm Breite immer ins Volk.

Auf Mäusefreiheit der Beuten ist zu achten.

Minniplus oder Ablegerbeuten brauchen auch einen Nagerschutz.

Kleine Völker unter 6 besetzten Bienenwaben oder unter 5000 Bienen ( falls es jemand genau ermitteln möchte) sollten über einen Zwischenboden starken Völker aufgesetzt oder mit anderen Ablegern vereinigt werden.

Falls jetzt noch nicht ausreichend Winterfutter eingelagert wurde, deutet dies immer auf ein Volksproblem hin. Entweder ist die Weisel krank, alt , durch eine unbegattete Königin vom Bienenvolk ersetzt worden , eine Erkrankung durch Viren oder ein hoher Milbendruck liegt vor.

Zur Not kann man noch mittels Futtertasche oder mit einer Schale im Boden füttern. Die Bienen sitzen bei kalten Temperaturen und geringer Volksstärke nachts schon in der Wintertraube.

 

Sobald sich ein Zeitfenster ohne Bienenflug ergibt kann mit dem Aussschmelzen der

Waben begonnen werden. Unsere verschiedenen Geräte stehen den Vereinsmitgliedern nach Absprache zur Verfügung.

 

Josef Louis

Standbegehungen 2015

Hermann Josef, Agnes und Josef

Hermann Josef, Agnes und Josef

Hubert und Burkhardt beim Abfüllen

Hubert und Burkhardt beim Abfüllen

Begutachtung Schleuderraum

Begutachtung Schleuderraum

Standbegehung bei Irina und Andreas Schmitz

Standbegehung bei Irina und Andreas Schmitz

Winterfutterabholung bei Geller in Euchen

Winterfutterabholung bei Geller in Euchen

Michael Bartsch

Michael Bartsch

Mann lässt Arbeiten

Mann lässt Arbeiten

Agnes die Bienenkönigin

Agnes die Bienenkönigin

der perfekte Bienenstand

der perfekte Bienenstand

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Monatsbeitrag August 2015

Traveler

Traveler

Im August und September werden die Grundlagen für das nächste Bienenjahr gelegt.

Nach der Abschleuderung sollten alle Völker und Ableger 5 bis 7 Kilo Futter bekommen. Maisstärke oder Futterrübensirup haben sich bestens bewährt und werden zügig eingelagert.

Für Futterteige brauchen die Bienen viel Zeit und sind daher für einige zügige Varrose  Dezimierung nicht geeignet.

Sobald die Futterzargen oder Eimer geleert sind, muss die Behandlung erfolgen.

 

Dazu ist es wichtig Bodenschieber oder Pappstreifen in den Boden zu legen. Nur so kann eine Überprüfung der Wirksamkeit unserer Behandlungsmethode erfolgen.

Bestens bewährt hat sich bei Ameisensäure das Schwammtuch verfahren. Dabei werden pro Wabe 2ml gekühlte Säure auf ein Küchentuch aufgetragen und oben auf die Rähmchen gelegt. Ausschlaggebend ist das Raumvolumen der Beute. Also 20 ml bei einer Zarge und 40ml bei 2 Zargen.

Sicher verdunstet bei jedem Wetter der Nassenheider Professional Verdunster.

Dieser wird in einer Leerzarge oben aufgesetzt.

Falls kein akuter Behandlungszwang besteht wirken auch Thymol Produkte, da die Wirksamkeit erst nach 10 bis 14 Tage einsetzt. Als Vorschlag ist hier Api Life Var oder Thymovar einsetzbar.

Nach der ersten Behandlung können die Bienen weiter aufgefüttert werden.

In unserer Gegend haben sich 15 Kilo Sirup als ausreichend herausgestellt.

Für die zweite Gabe kann dann auch Futterteig oder eine selbst hergestellte Zuckerlösung  (im Verhältnis 3 Kilo Zucker auf 2 Liter Wasser) verwendet werden.

Wichtig ist die gute Futterabnahme. Falls diese stockt, muss das Volk kontrolliert werden. In der Regel ist die Königin alt, krank, nicht ausreichend begattet oder das Volk hat eine zu Hohe Varroa Belastung.

Sichere Zeichen sind räubernde Bienen und Wespen.

 

 

 

 

Monatsbeitrag Juni

Der erste Frühjahrshonig ist abgeschleudert (hoffentlich). Die meisten Honige haben einen Wassergehalt von 16 bis 17% und kandieren innerhalb von Tagen. Dieses Jahr hatten wir ein gute Frühtracht von durchschnittlich 25Kg. Die Lindenblüte steht in den Startlöchern.

Der Juni ist der beste Monat zur Völkervermehrung.

Für kleine Imkereien oder Hobbyimker lohnt es sich Zuchtmaterial vom Züchter zu Kaufen oder bei einem guten Imkern umzularven. Mittels eines Anbrüters können Bienenlarven auch über eine größere Entfernung transportiert werden. Viele Imker bieten auch schlupfreife Zelle oder unbegattete Bienenköniginnen an.

Zuchtstoff und Bienenköniginnen bittet zur Zeit Michael Wölfel an.

Ein ausreichendes Raumangebot lässt die Völker weiterhin wachsen.

Ableger und Begattungskästchen müsssen wöchentlich kontrolliert und gefüttert werden.

Eine Schwarmkontrolle sollte weiterhin erfolgen. Auch wenn das Wetter momentan sehr Verregnet ist Brüten unsere Völker weiter und brauchen weiter genug Raum, sonst Schwärmen die zuängsitzende Völker sofort bei sicherem Wetter.

So bald das Wetter besser wird fängt die Linde an zu Blühen, feuchtigkeit ist vorraussetzung für eine gute Lindentracht.

Erst ab den 24. Juni ist langsam entwarung für den Schwarmtrieb.