Verschiedene Rähmchenmasse im überblick von Hueseyin

Hueseyin Atasever hat mal ein kleinen überblick erstellt von unterschiedliche Rähmchen  in Bildform dargestellt. Das sind in unserem Raum die gängigsten Masse.

 

 

 

 

 

 

 

Ohren (lang/kurz)
Die Ohren dienen zur Auflage in den Zargen. Für die Handhabung der Rähmchen eignen sich
lange Ohren (ca. 25 mm) besser.
Oberträger (normal/breit)
Am häufigsten sind Oberträger in der Holzstärke der anderen Rähmchenbauteile anzutreffen.
Gelegentlich werden aber auch extra breite und hohe Oberträger verwendet, um einen
sogenannten Überbau (Wachsbrücken auf der Oberseite) zu verringern. Für die Verwendung in
standardisierten Zargen muss das Holz an den Ohren jedoch die normalen Maße beibehalten.
Um handelsübliche Mittelwände einsetzen zu können, muss weiterhin eine zusätzliche
Ausfräsung an der Unterseite angebracht werden, die später der Mittelwand zusätzlichen Halt
gewährt.
Unterträger (normal/schmal/geschlitzt)
Unterträger können extra schmal gebaut sein. Dies ermöglicht bei einer Betriebsweise mit 2
Bruträumen eine schnelle Schwarmkontrolle durch Ankippen der oberen Brutzarge.Schwarmzellen befinden sich bevorzugt an diesen schmalen Unterträgern und sind so leichterzu finden. Aufgrund der schwachen Dimensionierung ist in der Regel eine Querdrahtungerforderlich (siehe unten), da sich der Unterträger durchbiegen würde. Selten sind auch
geschlitzte Unterträger zu sehen, die im Zusammenhang mit dicken Oberträgern eingesetzt
werden.

Schenkel (mit / ohne integrierten Abstandhalter)
Da die Rähmchen zueinander einen festen Abstand einhalten müssen, werden häufig Rähmchen mit einer Verbreiterung des Schenkelholzes im oberen Bereich hergestellt (Hofmannschenkel). Um das Verkleben der Rähmchen zu reduzieren, wird manchmal zusätzlich durch eine Ausfräsung die Berührungsfläche zum Nachbarrähmchen verringert. Die Alternative wären eine Abstandregelung in der Zarge (z.B. Abstandsrechen) oder extra Abstandhalter, die auf das Schenkelholz gesteckt oder genagelt werden.
Abstandshalter (Plastikaufsätze, Knöpfe, Bügel)
Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Berührungsflächen, desto geringer ist das Verkleben der Rähmchen! Diesbezüglich sind Messing- oder Holzknöpfe besonders gut geeignet, weil hier die Berührung nur an einen Punkt stattfindet. Diese werden jedoch wechselseitig an den Schenkeln angebracht! Plastikaufsätze funktionieren, verschleißen aber leichter!
Drahtbefestigung
Um den Draht einzuspannen werden 4- 6 Löcher pro Träger gebohrt oder gestochen. Um ein Einreißen der Bohrungen zu vermeiden werden teilweise zusätzlich Ösen aus Messing eingeschlagen. (Nicht erforderlich bei Buchenholz). Als Alternative werden im Handel auch Drahtanker zum Einnageln angeboten.
Verbindung
Die Holzbauteile werden zusammengenagelt oder -getackert. Größtenteils werden Sie mit Nuten ineinander gepasst.
Material
: Holz (Fichte, Buche, …)
: Kunststoff

 

Überraschung im Frühjahr!!! von Olyschläger

Bei der Kontrolle der  Bienenvölker am Sonntag den 11. März  2018 ist uns eine zweite Königin im Volk aufgefallen. Das Volk muss vor dem Winter eine stille Umweiselung vorgenommen haben ,wo von wir als Imker nichts mitbekommen haben. Somit sind die Bienen mit zwei Königinnen gut über den Winter gekommen. Im Laufe der Zeit wird die alte ,blau makierte , Königin verschwinden da sie für das Volk zu wenig Pheromone produziert und damit unattraktiv wird.

Geschrieben von Niklas und Arno Olyschläger

Begattungskasten 3er Mini Plus

Unser Imkerkollege Alexander hat ein 3er Mini Plus Begattungskasten (siehe Fotos) gebaut. Für Interessenten hat Hueseyin zum Nachbau zugleich Zeichnungen mit den Maßen als pdf-Dateien erstellt.

 

 

Hier sind die Zeichnungen als PDF zum Nachbauen.

Deckel

Begattungskästchen Mini Plus 3er

Begattungskästchen Mini Plus 3er Röntgen-2

Begattungskästchen Mini Plus 3er Ansicht

Mobiles Vereinsheim

Heute wurde nach langer Pause, wieder am Vereinsheim weiter gebaut. Hüseyin und Arno haben im Wagen neuen PVC verlegt und eine Küchenzeile eingebaut. Jetzt kommen die große Schritte und jetzt können die Elektriker ihr Handwerk aufnehmen, dann kann die Reinigungskolonne kommen. Dann ist das Vereinsheim fast fertig.

Weiterhin wurde 14 Holzstühle beschafft

Umlarvtag und Graffiti in Braunsrath

Am letzten Wochenende am Lehrbienenstand Braunsrath trotz Regen viel los.

Am Freitag kamen unsere Graffitisprayer und haben unseren Vereinswagen mit Bienenmotiven verschönert.

So eine legale Sprayfläche wird von den Jugendlichen immer gesucht und wir hatten sie.

 

Leider war es am Samstag für die Sprayer zu nass,  für die Natur war es dringend nötig .

Ab 12 Uhr war Niels Dietrich der 1. Vorsitzende von Buckfast NRW da, in einer Regenpause wurden vier Adam-Starter zurecht gemacht um

anschließend mit der B11(MM) und B414(ND) belarvt.

Im hintergrund sind die Wachhunde für B11(MM)

Diese Völker sind für nächstes Jahr als Drohnenliene gedacht. Ihr seht die Planung 2018 ist voll im Gange. Es kamen trotz Regen viel auswertige Imker um sich alles anzuschauen und umzularven.

Arno bereitet ein besonderes Futter an ,gute Königinnen

Nochmals Danke an Niels Dietrich für seine gute Erklärung, wie und was man beim Adam-Starter beachten muss.

Das sind Pflegevölker es passen nicht alle hinein!

Alter Bauwagen wird zur mobilem „Bildungseinrichtung“

Die Mitglieder des Imkervereins Kirchhoven e.V. Fanden sich am vergangenen Samstag auf dem Bienenlehrpfad in Braunsrath ein, um einen alten Bauwagen in einen mobilen Unterrichtsraum zu verwandeln. Dazu müssten innen und außen Veränderungen vorgenommen werden. Außen galt es vor allem, alte Beschriftungen und Anstriche zu entfernen und festgerostete Schlösser Türscharniere wieder gängig zu machen.
Im Inneren waren zunächst die festinstallierte Innenausstattung ab zu bauen und den Aufbau der Innenwände zu erneuern. Die Versorgung mit elektrischem Strom musste durch ein Notstromaggregat weeewesichergestellt werden. Nach drei Stunden intensiver Freizeitbeschäfti-gung waren die Arbeiten fertig gestellt, die Beschriftung war ab und der Wagen besenrein leergefegt.
Als nächstes steht der Einbau von Fenstern und der Neuaufbau der Innenwände an. Für die Gestaltung der Außenwände werden noch interessierte Sprayer oder Workshops gesucht, die den Wagen mit Bienenmotiven gestalten. Interessenten können sich melden unter E-Mail mwolfel@freenet.de oder unter 01638057957.
Der Bauwagen soll vor allem für Schulungszwecke genutzt werden, um Neu und Jungimker an die Bienenzucht und die Honiggewinnung sachgerecht heran zu führen. Der Imkerverein Kirchhoven verfügt derzeit über 48 Mitglieder und betreibt eine eigene Internetseite unter http://www.imkervereinkirchhoven.de , auf der weitere Information abgerufen werden können.

Geschrieben von Jo Beckers erschien in der Heinsberger Zeitung

Vorne zu unten auf

k-20161007_085120Unsere Bienen im Oktober

Varroa Befallskontrolle
Mäuseschutz anbringen Fluglochkeil oder Gitter und den Bodenschieber entfernen
Völkerbestand ordnen
Futterüberprüfung
Winterstärke abschätzen
Wachsarbeiten

Bei der Kontrollen der einzelnen Bienenvölker sollte der natürliche Varroatotenfall genau unter die Lupe genommen werden. Es gibt noch Völker mit hohem Totenfall.

Einige übergewichtige Völker haben gut geräubert und fremde Milben mit nach Hause genommen.

Mittels Nassenheider Professional Verdunster kann noch eine Behandlung erfolgen.

Laut unseren Instituten ist er der einzige Verdunster, welche auch noch bei niedrigern Nachttemperaturen wirkt.

Ansonsten muss jetzt schon über eine Winterbehandlung mittels Oxalsäure nachgedacht werden.

Im Laufe des Monats müssen Mäusegitter angebracht oder in den Holzbeuten die kleinste Flugloch Stellung eingelegt werden.

Zum Ende des Monats sollte mann den Bodenschieber heraus nehmen. Dadurch bemerken die Bienen kältere Temperaturen besser und gehen hoffentlich langsam aus den Brutmodus, damit eine Winterbehandlung durchgeführt werden kann.

Beim offenen Boden überwintern die Bienen trockener und es gibt keine verschimmelten Randwaben.

Spitzmäuse kommen über 6 mm Breite immer ins Volk.

Auf Mäusefreiheit der Beuten ist zu achten.

Minniplus oder Ablegerbeuten brauchen auch einen Nagerschutz.

Kleine Völker unter 6 besetzten Bienenwaben oder unter 5000 Bienen ( falls es jemand genau ermitteln möchte) sollten über einen Zwischenboden starken Völker aufgesetzt oder mit anderen Ablegern vereinigt werden.

Falls jetzt noch nicht ausreichend Winterfutter eingelagert wurde, deutet dies immer auf ein Volksproblem hin. Entweder ist die Weisel krank, alt , durch eine unbegattete Königin vom Bienenvolk ersetzt worden , eine Erkrankung durch Viren oder ein hoher Milbendruck liegt vor.

Zur Not kann man noch mittels Futtertasche oder mit einer Schale im Boden füttern. Die Bienen sitzen bei kalten Temperaturen und geringer Volksstärke nachts schon in der Wintertraube.

Sobald sich ein Zeitfenster ohne Bienenflug ergibt kann mit dem Aussschmelzen der

Waben begonnen werden.

Winterlehrgänge

Im Verlauf des kommenden Winterhalbjahres plant Josef Louis ausschl. für Vereinsmitglieder die Durchführung von einem ggf. mehreren Lehrgängen zur Herstellung von Propolissalben für den Eigenbedarf. Die Teilnehmerzahl je Lehrgang ist auf 5 Teilnehmer begrenzt. Die Termine werden in Absprache mit den Teilnehmern festgelegt.

 

Nachtrag

Bisher haben wir 11 Anmeldungen.

Damit die Teilnehmerzahl nicht zu Groß ist, werden 3 Termine vorgeplant.

Bitte teilt mir eure bevorzugten Tage und Zeiten mit. Danach erfolgen Terminvorschläge.

Josef Louis

 

Anmeldung bei Josef Louis oder bei Michael Wölfel. Achtung ohne Anmeldung keine Teilnahme!

Mobilhome für den Imkerverein

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Die Werkgruppe des Imkervereins hat einen geschlossenen (Kasten-) Anhänger beschafft, der nach Umbau als mobiles Vereinsheim für verschiedene Zwecke zur Verfügung stehen soll. Für den Umbau werden noch Fachleute, sowie evt. Sach- und/oder Geldspenden benötigt. Der vorläufige Standort des Anhängers wird zu20160914_183201nächst bei Michael Wölfel in Braunsrath sein und die Initiatoren hoffen, dort so schnell es geht zu einer „Einweihungsfeier“ einladen zu können.
Nähere Auskünfte erteilen Michael Wölfel und Peter Kohlen. Spenden bitte auf dem Vereinskontoüberweisen damit wir eine Spendenquittung werden selbstverständlich auf  Anforderung ausgestellt. Weitere info und Bilder klick Hier.

Am 8. Oktober haben wir den Wagen von Innen gestrippt, jetzt ist er beserein und wir können jetzt mit den aufbau beginnen. Die kommenden Woche werden die Fenster eingebaut. Wolfgang hat uns ein Doppelseitiges Fenster eingebaut. Komende Woche wird Peter und Holger ein Plan erstellen wo unser Strom verlegt wird. Danach können wir demnächst die Isolierung anbringen.20161027_105920

 

Für die Gestaltung der Außenwände werden noch interessierte Sprayer oder Workshops gesucht, die den Wagen mit Bienenmotiven gestalten. Interessenten können sich melden unter E-Mail mwolfel@freenet.de oder unter 01638057957.

Erste Firmenspende von Firma Brudermanns aus Karken

 

 

Volksbank Heinsberg IBAN: DE12370694122602917013  BIC: GENODED1HRB

 

Danke im vorraus Imkerverein Kirchhoven e.V.

 

Monatshinweis September

Im Monat September sollten die Maßnahmen zur Ein- und Überwinterung der Völker abgeschlossen werden.,d.h., die Honigernte ist im Keller, Langzeitbehandlung gegen Varroose sowie Einfütterung sind erledigt. Danach beginnen die Völker mit der Aufzucht der Winterbienen. Diese sollten nicht mehr als nötig mit (unnützen) Arbeiten wie Einlagerung und Bearbeiten des Winterfutters belastet werden.

In unserem Verein wird überwiegend ein Stärkesirup verwendet, mit dem die Bienen bei Einfütterung von ca. 16 kg gut „über den Winter“ kommen. Es können immer noch die Königinnen ausgetauscht werden, wenn erforderlich, oder ein schwächelndes Volk durch Aufsetzen über einer Zeitung mit einem Starken vereinigt werden. Die kleiner als 6 Brutwaben sollte kein Volk sein, alles was kleiner ist sollte auf gelöst werden, denn es hat keine chance zu überwintern.

Die Bienenvölker verbrauchen in der Regel bei Brut 2 kg, ohne Brut 1 kg pro Monat. Während der kommenden „Winterruhe“ sollte der Futtervorrat überprüft werden. Damit sollte man zumindest einmal nach Abschluss der Einfütterung beginnen, da dann eine mögliche „stille“ Räuberei noch korrigiert werden kann. Zur Überprüfung eignet sich eine Federzugwaage, mit der die Beute einseitig hochgezogen wird. Die hierzu benötigten Vorrichtungen sind einfach selber herzustellen.

Eine zweizargige Beute mit Varioboden und Bienen wiegt etwa 17 kg. D.h., dass man nach Einfütterung unter Hinzurechnung von Pollenvorräten mit 35 kg Gesamtgewicht auf der sicheren Seite ist. Bei einseitiger Wägung sollte die Waage etwa 17 – 18 kg anzeigen. Die Beute sollte dabei nicht weit vom Boden abgehoben werden, um das Gewicht nicht allzusehr auf die verbleibenden „Standbeine“ zu verlagern.

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