Spende der Volksbank Heinsberg

500 Euro Belohnung
für unser Engagement

Spende der Volksbank

Das Vorstandsmitglied der Volksbank Heinsberg, Klaus-Dieter Kroll, und der Leiter des
Vertriebsmanagements, Thomas Back, haben uns anlässlich des jährlich in Heinsberg
stattfindenden Spendentages in der Volksbank Heinsberg mit 500 Euro für unser
ehrenamtliches Engagement belohnt. Bankdirektor Kroll war voll des Lobes für
unseren Verein und unsere Ehrenamtler. „Ohne Menschen wie Sie, die sich
uneigennützig für ihre Mitmenschen einsetzen, wäre so mancher Verein oder die ein
oder andere Institution nicht überlebensfähig. Wer sich für andere stark macht, soll für
sein ehrenamtliches Engagement auch belohnt werden. Aus diesem Grund bin ich sehr
froh Ihnen heute im Sinne unserer genossenschaftlichen Ausrichtung wieder 500 Euro
übergeben zu dürfen“, so Kroll.
Das Foto zeigt uns bei der Spendenübergabe mit Volksbank-Vorstandsmitglied
Klaus-Dieter Kroll (links) und Filialleiter Heiner Windeck (rechts).

Monatsbetrachtungen September 2017

Der August und der bisherige September waren durch Regen und Kälte geprägt.

Gründünger Felder, Springkraut, Spargel oder andere Spätblüher konnten nicht befolgen werden.

Unsere Völker haben daher mehr Futter verbraucht. Eine Gewichtskontrolle ist zwingend notwendig. Die Fluglöcher sollten klein gehalten werden, einzige Ausnahme während der Ameisensäure Behandlung!!

60% Ameisensäure kann nicht ausreichend gewirkt haben. Daher im Laufe des Monates den natürlichen Milbenfall kontrollieren. Ein jetzt noch wirksames Mittel ist das Varroagate von Bayer, welches unter den Namen Polyvar in jeder Apotheke zu bekommen ist. Dabei werden imprägnierte Plastikstreifen mit Schlupflöchern vor das Flugloch mittels Reiszwecken befestigt. Beim Durchschlüpfen neben die Bienen den Wirkstoff auf und die Varroa stirbt ab. Kosten für 5 Völker ca 28 Euro.

Ansonsten bekommt man im Fachhandel noch Maqs also Bienenfutter mit Ameisensäure versetzt, welches als kleines Paket aufgelegt wird, zu einem ähnlichen Preis.

Oxalsäure folgt dann im brutfreien Zustand im Dezember oder Januar.

Also lieber jetzt noch mal eine Futtergabe verabreichen, als verhungerte Völker im zeitigen Frühjahr.

Durch die kursierende Faulbrut empfehle ich ausreichend füttern, kleines Flugloch und Beuten/Waben Hygiene,

Im Verein haben wir einen Kleinwachsschmelzer für ca. 8 Waben, welcher mittels eines Tapetenbedampfer über Strom betrieben wird, einen großen Schmelzer mit Gas für 14 Waben oder größere Schmelzer. Diese haben Josef Louis oder Peter Kohlen. Bei Bedarf kann darauf zurück gegriffen werden.

Seit bitte vorsichtig beim Kauf von alten oder gebrauchten Material oder Bienen. Ohne Gesundheitszeugnis kein Kauf und nehmt einen erfahrenen Imker, am Besten einen Bienensachverständigen.

Josef Louis

 

 

 

Montasbetrachtung Juli 2017

In diesem Monat werden die Grundlagen für 2018 gelegt.

In unserer Region endet die Tracht zum Ende des Monats. Aber Keine Regel ohne Ausnahme.

An einigen Stellen tragen unsere Bienen Blatthonig ein. Wenn unsere Völker noch keinen Varroadruck haben, kann mit dem Abschleudern bis Mitte August gewartet werden.

 

Blatthonig 

Dann sollte aber alles zügig gehen. Am Besten erntet man seine Bienenvölker früh morgens ab, weil dann die Flugbienen noch nicht unterwegs sind.

Dadurch ist auch eine Räuberei weitgehend ausgeschlossen.

Nach dem Abernten werden die Völker in einem Zug gefüttert. Dabei reichen für die erste Gabe 4 bis  5 Liter oder Kilo Futter. Jeder kann selber entscheiden, ob er mit Sirup oder mit Futterteig füttert.

Flüssigfutter wird in 1 bis 2 Tagen abgenommen. Dadurch kann schnell mit der Varroabehandlung begonnen werden. Für die gleiche Menge Futterteig oder Kristallzucker brauchen unsere Immen mindestens 1 Woche.

Alte, dunkele Waben, Drohnenrahmen sollten entfernt werden. Ausgeschleuderte Waben können über eine Leerzarge aufgesetzt werden. Diese ist notwendig, damit die Völker die oberen Zargen leer tragen und nicht dort einlagern.

Alte oder mangelhafte Königinnen können jetzt ausgetauscht werden

Auch ist jetzt die Beste Zeit für Fluglinge zu erstellen, sodass ausreichend Völker für die Einwinterung zur Verfügung stehen.

Viele andere Fragen können auch auf unserem Sommerfest am 15.07 in Oberbruch, bei Michael Wölfel, diskutiert werden.

Weiterhin findet ja ein reger Austausch auf unserem Lehrbienenstand in Braunsrath statt.

 

 

Monatsbetrachtungen Juni 2017

   Lindenblüte

 

 

Ende Mai Anfang Juni wurde die Frühtracht ausgeschleudert. In diesem Jahr konnten wir in unserer Gegend trotz der späten Frost Nächte noch eine durchschnittliche Honigernte einfahren.

Der Honig ist relativ trocken und innerhalb von wenigen Tagen kristallisiert.

Mit dem Beginn der Lindenblüte kommt wieder reichlich Nektar in den Bienenstock. Bei einer ersten Nachschau konnte ich schon dunkeln (Wald) Honig feststellen. Brombeere und Faulbaum liefern jetzt auch einen wichtigen Beitrag.

Der Juni ist in diesem Jahr der optimale Zucht Monat, denn es sind ausreichend Drohnen vorhanden und Ableger ziehen willig ihre neue Königin an.

Am 18.06 wird auf der Standbegehung in Gereonsweiler, bei Hubert Hendelkens, nochmal das Thema Zucht und Umlarven vorgeführt. Anschließen werden nochmals Anbrüter erstellt, um Buckfastmaterial umzularven.

Eine Schwarmkontrolle muss in diesem Monat noch im 7 Tagen Rhythmus erfolgen. Die Bienenvölker brauchen regelmäßig Platz, das heißt lieber eine Zarge mehr auf setzen.

Weiterhin sollte die Varroa im Focus unserer Arbeiten sein.

Krüppelbienen, deformierte Flügel sind ein Alarmzeichen. Dann sollte konsequent die Brut entnommen und diese mit 15% Milchsäure behandelt werden.

Der Juni ist auch noch ein ausgezeichneter Bau Monat. Mittelwände am Brutnest platziert werden zügig ausgebaut.

Ableger und Begattungskästchen müssen wöchentlich auf Futter kontrolliert werden. Diese kleinen Einheiten brauchen viel Futter oder Honig.

 

 

Montasbetrachtungen Mai 2017

Liebe Imkerfreunde

der Monat Mai hat uns bis jetzt zur Verzweifelung gebracht.

Kalt, Regen, Frostnächte, welche unsere Obstblüte massig schädigten und Temperaturen bis 25 Grad.

Die Akazie und die Walnuss sind beim Austrieb erfroren.

Diese Wetterlage konnte niemand vorhersagen.

Einige Imker haben keinen Honig geerntet, die Völker haben sich einfach nicht entwickelt. Andere haben volle Honigräume.

Bei der wöchentlichen Nachschau sollten alle Pollen und Honigwaben nach oben gehängt werden. Unsere Königinnen brauchen Platz. Bei Schwarmstimmung reicht es nicht Mittelwände zu geben, man sollte ausgebaute, helle Waben ans Brutnest schieben und gedeckelte Brutwaben in den Honigraum hängen.

Viele Königinnen Züchter beginnen jetzt erst mit der Zucht, die Belegstellen schieben die Eröffnung nach hinten. Also nicht verzweifeln, die Anderen sind auch nicht besser.

Jetzt aber zu positiven, mit dem Ende der Rapstracht sollte geschleudert werden.

 Jana Schippers hilft Opa Hubert bei der Ernte im perfekten Outfit

 

Wichtig ist hierbei eine Kontrolle des Wassergehaltes, viele haben einen Refraktometer, die anderen müssen nur im Verein fragen und sich ihren Honig messen lassen.

Beim Schleudern sollte der  allerhöchstes Hygiene Maßstab gesetzt werden. Bei Fragen steht unser Honigsachverständiger Jo Beckers, sowie alle Vorstandsmitglieder zur Verfügung.

Ein Beispiel ist das oben eingeblendete Bild im Schleuderraum Hubert Hendelkens in Gereonsweiler.

 

Fledermäuse brauchen unsere Drohnen

Kirchhovener untereinander helfen sich…

Die „Notaufnahme für Fledermäuse in Heinsberg“ mit Sitz in Kirchhoven, Stapperstrasse
11 braucht unsere Unterstützung.
Für die Aufzucht von Fledermäusen sucht Frau Neitzel händeringend Drohnenmaden. Für kranke und
schwache Tiere sind Drohnenmaden oft die einzige Nahrung die sie akzeptieren. Zur Zeit betreut sie 15 Erwachsene und 12 junge Fledermäuse, die ohne Unterstützung verhungern würden.
 
Zeitsparend ist es natürlich, wenn die Maden bereits gepult angeliefert werden können. Wer
das nicht schafft, kann auch seine ausgeschnittenen Wabenteile vorbei bringen, bitte
keine Rähmchen anliefern da diese nicht gelagert werden können.. Wer die Möglichkeit hat, kann diese auch gerne einfrieren, dann lassen sich die Zellen besser knacken. Der akute Bedarf ist im Moment sehr hoch, da in der nächsten Zeit mit weiterem Zulauf gerechnet werden muss.
Fledermäuse haben eine auffallend niedrige Fortpflanzungsrate und stehen unter strengem Naturschutz. Die meisten Arten bringen nur einmal im Jahr ein einzelnes Jungtier zur Welt. Dies wird durch eine für Säugetiere ihrer Größe hohe Lebenserwartung kompensiert; so können manche Arten unter günstigen Umständen ein Alter von 20 bis 30 Jahren erreichen.
Die großen Abendsegler, die auf den Bildern zu sehen sind, sind eine von 14 Fledermausarten, die im Kreis Heinsberg beheimatet sind.
Wer mehr über die Fledermäuse im Kreis Heinsberg erfahren möchte, den darf ich auf die
heinsberg/fledermausarten/ verweisen.
Dort sind auch viele Bilder zu sehen.

Monatsbetreachtungen April 2017

Rapsfeld 2017

Der April hat hat allen Prognosen Lügen gestraft.

Der Raps blüht!!!!

18 Tage früher als die langfristige Prognose.

Die Honigräume müssen drauf und Futterwaben raus. Wenn vorhanden sollten, 4 bis 5 ausgebaute Waben und angrenzend Mittelwände gegeben werden.

Jeder Tag entscheidet. Warte ich kommt es zur Schwarm Stimmung erweitere ich, ist alles in Ordnung.

Wichtig ist die Vorbereitung der nächsten Honigräume. Bleibt es bei der Wetterprognose, ist eine Errweiterung in der nächsten Woche erforderlich.

Wir haben schon einmal am 28 April geschleudert.

Im Prinzip beginnt jetzt die Material Schlacht. Ansonsten haben wir zur Ostern die ersten Schwärme.

 

Monatsbetrachtungen März 2017

Der März beginnt mit kühlen Temperaturen und Regen.

Unsere Völker sollten auf Futter kontrolliert werden, der Boden gereinigt und die Mäusegitter herausgenommen werden.

Verkotete Waben müssen herausgenommen werden. Schwache Völker können auf einen Raum eingeengt oder über ein starkes Volk aufgesetzt werden.

Mit dem Beginn der Salweidenblüte haben unsere Völker mit dem Brutgeschäft begonnen und brauchen Platz, Völker mit extrem hohen Gewicht sollten Futterwaben entnommen und durch Leerwaben ersetzt werden.

Wanderimker können schon jetzt nach geeigneten Plätzen ausschau halten.

Bei Wanderungen aus dem Kreisgebiet heraus ist ein Gesundheitszeugnis zwingend erforderlich.

Futterkranzproben werden durch Michael Wölfel und Josef Louis in den nächsten Wochen gezogen.

Bei Wanderungen sind die neuen Sperrgebiete im Kreis Heinsberg zu beachten. Ein heraus oder hereinwandern ist nicht erlaubt. Zur Zeit werden die mit amerikanischer Faulbrut betroffenen Imkerstände saniert. Einige Fotos findet ihr auf der Homepage KIV-HS vom Kreisimkerverband Heinsberg. Im dritten Sperrgebiet werden weitere 16 bis 20 Proben gezogen werden.

Die Ergebnisse stehen noch aus. Bisher ist auch noch ein Imker mit geringer Sporenbelastung gefunden worden. Diese Völker werden durch Bauerneuerung und reinigen der Beuten saniert.

Problematisch stellt sich zur Zeit der Kauf von Mittelwänden dar. Man sollte nur bei Imkerfachgeschäften Wachs kaufen, welche eine Analyse mitsenden können. Kohlenwasserstoffgehalte von 14 % sind in Ordnung. Höhere Werte weisen auf eine Verfälschung mit Stearin oder Paraffin hin.

 

 

 

 

 

26. Apisticus Tage in Münster

Am Sonntag, den 12.02.2017 waren Peter Kohlen, Alexander, Jakob, Peter Wehner, Jürgen Winkens nebst Familie, Irina, Valentina und Ron vom Imkerverein Kirchhoven in Münster.

Diesmal stand nur der Besuch der Imkermesse im Vordergrund und keine Vorträge, da diese sonst den zeitlichen Rahmen gesprengt hätten.

Valentina und Irina bei der Honigprüfung beim Stand der Hochschule Anhalt, Bernburg.

Interessante Neuerungen gab es im Bereich des Familienimkerns. Somit können zukünftig schon die Jüngsten mitimkern.

 

Des Weiteren wurde der Vorjahrestrend, hin zur Digitalisierung des Bienenstocks, durch weitere Angebote ausgebaut. Erwähnenswert wären da Wolfwaagen, mit einer Aktualisierung ihrer Stockwaage und einem Update der Bedienoberfläche, sowie Bosch Deepfield Robotics.

 

Biene Royal aus Oberbruch war dieses Jahr auch erstmals vertreten.

 

Natürlich wurde auch fleißig eingekauft. Jürgen Winkens durfte sich eine neue Schleuder zulegen.

 

Nun noch einige Bilder um euch selbst einen Eindruck zu verschaffen.

Zu guter Letzt noch einen großen Dank an unsere beiden Fahrer Jürgen Winkens und Peter Kohlen, ohne euch wäre das so nicht möglich gewesen.

Februar 2017 mit den Faulbrutinformationen des Kreises Heinsberg

überwinterte Maus

Anfang dieses Monats erreichen die Temperaturen Flugwetter. Unsere Bienen konnten sich nach der Kälteperiode entleeren und beginnen so langsam wieder mit dem Brutgeschäft.

Einige Völker sind an Nosema erkrankt. Auf oder in den Beuten sind Kot Spritzer zu erkennen.

Andere sind an Varrose eingegangen oder vom Futter abgerissen und verhungert.

Alle toten Völker werden abgeräumt oder verschlossen. Beuten und Rähmchen sollten zeitnah eingeschmolzen und gereinigt werden.

Fluglöcher müssen kontrolliert werden. Diese können durch tote Bienen verstopft sein, dabei kann auch das Bodenbrett gereinigt werden.

Die Faulbrut Untersuchungen im Bereich Oberbruch und Orsbeck sind noch nicht abgeschlossen.

In den nächsten Woche/Wochen wird das Veterinäramt ein Sperrgebiet einrichten und Maßnahmen zur Sanierung vorschreiben.

Hier wieder in Fettschrift die aktuelle Information des Kreises Heinsberg damit ihr nicht lange suchen müsst:

Aktuelle Informationen zur Amerikanischen Faulbrut

Nachdem in einer Bienenhaltung in Heinsberg-Oberbruch der Ausbruch der „Amerikanischen Faulbrut“ amtlich festgestellt worden ist (bisher bestand nur der Verdacht des Ausbruchs), hat das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt ein Sperrgebiet eingerichtet. Da es neben der Bienenhaltung in Oberbruch noch 2 weitere Bienenhaltungen in Wassenberg-Orsbeck gibt, bei denen der Verdacht des Ausbruchs besteht (die amtliche Feststellung steht noch aus, weil nicht alle gesetzlichen Merkmale für eine amtliche Feststellung vollständig erfüllt sind), hat das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt das Sperrgebiet rein vorsorglich auch schon auf diesen Bereich ausgedehnt. Die Errichtung des Sperrgebietes ist mit der „Tierseuchenverordnung zum Schutz vor der Amerikanischen Faulbrut der Bienen vom 02.02.2017“ verfügt worden. Die Tierseuchenverordnung ist am 03.02.2017 durch Veröffentlichung im Internet öffentlich bekannt gemacht worden. Sie tritt damit am 04.02.2017 in Kraft.

 

Hinsichtlich der getroffenen Regelungen für das Sperrgebiet wird auf den Text der Tierseuchenverordnung (siehe unten: Dokumente) und die zugehörige kartografische Darstellung verwiesen.

 

Alle Bienenhalter, die Bienenvölker im Sperrgebiet halten, sind nach der Tierseuchenverordnung verpflichtet, die von Ihnen im Sperrgebiet gehaltenen Völker und deren Standort dem Landrat des Kreises Heinsberg, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, Valkenburger Straße 45, 52525 Heinsberg, schriftlich, telefonisch (Tel.-Nr. 02452/13-3909, 02452/13-3914 oder 02452/13-3902) oder per E-Mail (veterinaeramt@kreis-heinsberg.de) anzuzeigen.

 

Stand: 03.02.2017

 

 

Dokumente:

 

Schon jetzt sollten die Planungen für die kommende Saison beginnen, z.B  Rähmchen vorbereiten, Beute reinigen und Stellplätze überprüfen.

Bienen und Beuten im Sperrgebiet dürfen nicht verstellt werden. Bienenvölker dürfen nicht verkauft oder verschenkt werden.

 

 

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